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25.01.2022

Neue Fachleute starten Auslandeinsatz

Die Corona-Pandemie macht die Lebensumstände in unseren Einsatzländern noch schwieriger als zuvor. Mehr denn je ist die Unterstützung von Comundo-Fachleuten in Projekten vor Ort gefragt. Unsere neuen Einsatzleistenden werden benachteiligte Menschen befähigen, ihre Potentiale zu entfalten und gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.

Lernen Sie unsere neuen Fachleute im Video näher kennen! Wir freuen uns über Ihre Online-Spende für eine Fachperson Ihrer Wahl.

 

Einsätze in Nicaragua
 

Annalia Bodeo, Anthropologin und Spezialistin für internationale humanitäre Hilfe, aus Tesserete (TI)

Ihr Projekt: Weg ebnen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit
 

«Die Folgen des Klimawandels erschweren das Überleben kleinbäuerlicher Familienbetriebe in Nicaragua. Die Bauernorganisation UNAG setzt sich für existenzsichernde Einkommen und neue Perspektiven ein. Meine Aufgabe ist es, die Gleichstellung der Geschlechter und die Beteiligung von Frauen und jungen Menschen an Programmen der UNAG zu stärken. Damit traditionelle Gemeinschaften ganzheitlich gestärkt werden können.»

 

Jacqueline Dober, Agronomin aus Küssnacht am Rigi (SZ)

Ihr Projekt: Neue Einkommensquellen für junge Menschen

 

«Schon zu Beginn meines ETH-Studiums hatte ich den Wunsch, mich später in der Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren. Nun bin ich bereit dafür: Ich werde in Nicaragua mit jungen Bauernfamilien nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln, die ihnen langfristige Perspektiven ermöglichen. Da ich selbst auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufwuchs und in einem Start-up tätig war, weiss ich, welchen Herausforderungen Kleinunternehmen begegnen.»

 

Julien Waeber, Marketingexperte aus Freiburg

 


Sein Projekt: Junge Menschen gründen eigene Kleinunternehmen
 

«Im Norden Nicaraguas leben die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft. Doch die Folgen des Klimawandels wie Dürren und Stürme bedrohen ihr Überleben. Es braucht neue Perspektiven auf der Grundlage einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung. Als Betriebswirt mit grosser Leidenschaft für die digitale Welt unterstütze ich junge Bäuerinnen und Bauern bei der Entwicklung von Kleinunternehmen sowie in den Bereichen Produktinnovationen und Marketing.» 



EINSÄTZE IN PERU
 

Fabienne Haldimann, Sozialarbeiterin aus Bern

Ihr Projekt: Ein würdevolles Leben für alte Menschen
 

«Armut und Vernachlässigung gehören zur Realität vieler alter Menschen in Peru. Als Sozialarbeiterin mit Erfahrung in der Begleitung von Armutsbetroffenen fördere ich durch aktive Beratung die Selbstwirksamkeit bei alten Menschen, damit sie ihre Lebensqualität aus eigener Kraft verbessern können. Meine persönlichen Grenzen erweitern, meine Komfortzone verlassen und Benachteiligten Chancen ermöglichen – das motiviert mich für einen Einsatz im globalen Süden.» 


Thomas Niederberger, Sozialanthropologe aus Grüningen (ZH)

Sein Projekt: Verteidigung der Lebensräume indigener Menschen
 

«Die Ausbeutung von Metallen und Öl führt in Peru zu gravierenden Umweltschäden und gesundheitlichen Problemen speziell bei Kindern. Die Anliegen der Betroffenen werden kaum gehört, da ihnen mächtige Wirtschaftsinteressen entgegenstehen. Mit meiner Erfahrung in internationalen Kampagnen schlage ich die Brücke von den Anden und Amazonien nach Lima und darüber hinaus. So unterstütze ich indigene Gemeinschaften, sich für ihre Rechte einzusetzen.»


Dorothee Kuckhoff, Politologin aus Unna (DE)


Ihr Projekt: Stärkung der Rechte indigener Amazonasvölker
 

«Drogenhandel, illegaler Bergbau oder Holzschlag: indigene Gemeinschaften im Amazonasgebiet Perus sind stark gefährdet. Als politische Bildnerin begleite ich insbesondere indigene Jugendliche bei der Verteidigung ihrer Rechte und beim Entwickeln von Handlungsoptionen zum Schutz ihres Lebensraums. Sie sollen sich als selbstwirksame Akteurinnen und Akteure wahrnehmen, deren Stimme in der Öffentlichkeit laut und deutlich Gehör findet.»


Tobias Reichel, Sozialarbeiter aus Bern

Sein Projekt: Kinder verteidigen Recht auf eine gesunde Umwelt
 

«Die Corona-Pandemie hat die Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Peru zusätzlich erschwert. Doch auch in dieser Krisensituation engagieren sich viele gemeinsam dafür, dass ihre Rechte auf eine gesunde Umwelt und ein Leben ohne Gewalt respektiert werden. In der Organisation Manthoc werden sie von einem Team von Fachpersonen dabei unterstützt. Mein Einsatz trägt dazu bei, die Organisation und ihre politische Bildungsarbeit zu stärken.» 


Lucia Tellez, Umweltwissenschaftlerin aus Buchs (AG)

Ihr Projekt: Mehr Sensibilisierung für eine bessere Umwelt
 

«Mit Peru verbinde ich starke Heimatgefühle. Umso mehr liegt es mir am Herzen, etwas gegen die Umweltverschmutzung und die Zerstörung der Lebensgrundlagen der andinen Bevölkerung zu unternehmen. Als Umweltwissenschaftlerin möchte ich die Menschen vor Ort darin unterstützen, den Mehrwert einer verbesserten Abfallbewirtschaftung zu verstehen, die Natur nachhaltig zu schützen sowie den Umweltschutz in Bergbauregionen auf die politische Agenda zu bringen.»

 

EINSÄTZE IN BOLIVIEN

 

Marisol Hofmann, Journalistin aus Reconvilier (BE)

Ihr Projekt: Umweltschutz stärken für eine gesunde Ernährung
 

«Die Wirtschaft Boliviens beruht hauptsächlich auf der Ausbeutung von Rohstoffen wie Öl oder Metallen, was vielerorts zu erheblichen Schäden an der Umwelt führt. In meinem Einsatz unterstütze ich meine Partnerorganisation im Bereich Kommunikation und Interessenvertretung. Gemeinsam schärfen wir das Verständnis der Jugend für das bolivianische Umweltrecht und unterstützen sie beim Einfordern von Umweltstandards.» 

 

EINSÄTZE IN KENIA

 

Andreas Graf, Agronom aus Pieterlen (BE)


Sein Projekt: Ernährung sichern mit Bio-Landwirtschaft
 

«Die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft ist ein wichtiges Mittel zur Ernährungssicherung und Überwindung von Armut in Kenia. Deshalb lasse ich meine Erfahrung aus Landwirtschaftsprojekten in verschiedensten Ländern im lokalen Bildungszentrum der Yarumal Missionaries einfliessen. Auf einer Demofarm vermitteln wir fundiertes Wissen über ökologische Landwirtschaft, Umweltschutz und die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.»


Frank Weithöner, Medizintechniker aus London


Sein Projekt: Bessere Infrastruktur für Gesundheitseinrichtungen
 

«Für jedes Spital weltweit sind technische Geräte wie bspw. Röntgen- oder Ultraschallgeräte unumgänglich. So auch in Kenia. Doch hier fehlt oftmals das technische Personal, welches solche Geräte warten und reparieren kann. Darunter leiden insbesondere Patienten/-innen; sie können nicht richtig behandelt werden. Als Medizintechniker nehme ich mich diesem Problem an und unterstütze das North Coast Medical Training College in der Ausbildung von neuen Technikern.»


Nadine Wenzinger, Master Business Administration mit Vertiefung Non-profit Management, aus Zürich


Ihr Projekt: Zukunftschancen dank Gesundheitsausbildung
 

«Die Kenya School for integrated Medizin will eine neue Generation von Gesundheitsfachleuten ausbilden, die den Zugang zu medizinischer Versorgung auch fernab von Spitälern ermöglichen. Ich unterstützte das Institut mit meinen Fachkenntnissen in der Organisationsentwicklung und im digitalen Marketing. Dank professioneller Strukturen und mehr Sichtbarkeit sollen noch mehr junge Menschen eine fundierte Berufsbildung absolvieren können.»

 


EINSÄTZE IN NAMIBIA


Daniel Rafferty, Dipl. Wirtschaftsprüfer aus Greppen (LU)


Sein Projekt: Landesweite Bildung stärken
 

«Namibia ist ein beliebtes Reiseziel, doch das Leben der Einheimischen ist von Dürren, Mangelernährung sowie hoher Arbeitslosigkeit geprägt. Nur 20 Prozent der Schüler/-innen schafft den Übertritt in die Sekundarstufe. Mit dem Einsatz als Management Advisor im Bildungsministerium in Kavango-Ost unterstütze ich die Finanz- und Personaladministration, damit die Bildungsgelder an den richtigen Ort gelangen und das Bildungssystem gestärkt wird.»


Dominique Schaer, Hotel- und Tourismusspezialistin aus Moosseedorf (BE)

Ihr Projekt: Höhere Berufschancen dank Hospitality-Ausbildung
 

«Namibia profitiert vom aufsteigenden Tourismussektor. Doch es fehlen geeignete Berufsausbildungen in diesem Bereich. Als begeisterte Hotel- und Tourismusspezialistin weiss ich, welche Fähigkeiten Jugendliche im Tourismussektor mitbringen müssen. Deshalb unterstütze ich das Bildungsministerium Namibias in der Erarbeitung und Bereitstellung von Ausbildungsangeboten; damit Jugendliche die Möglichkeit haben, einen Beruf mit Zukunft zu erlernen.»

 
 

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