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Ernährung sichern mit Bio-Landwirtschaft

Mit Bio-Landwirtschaft kann in Kenia die Umwelt geschützt und Hunger wirkungsvoll bekämpft werden. Damit sich Bauernfamilien das dafür nötige Wissen aneignen können, unterstützt der Agronom Andreas Graf ein lokales Ausbildungszentrum für ökologischen Anbau.

Im Samburu-Land im Norden Kenias führen häufige Dürreperioden zu Ernteausfällen, Hunger und Verarmung. Viele Menschen wandern auf der Suche nach besseren Perspektiven in die Städte ab. Hier setzen die Yarumal-Missionare und Comundo-Fachperson Andreas Graf an und fördern das Wissen über biologische Landwirtschaft. Diese ermöglicht neue Chancen für armutsbetroffene Bauernfamilien. Die biologische Landwirtschaft ist im Vergleich zu den verbreiteten Monokulturen resistenter gegen Dürren und hilft, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Da Bio-Produkte zudem in Kenia und weltweit sehr gefragt sind, schafft ihre Vermarktung neue Einkommensmöglichkeiten. Und auch in städtischen Armutssiedlungen wie dem Kibera-Slum in Nairobi leistet der Anbau von Gemüse und Kräutern (urban farming) einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Ernährung. 

Die Yarumal-Missionare betreiben südlich von Nairobi einen Demonstrations- und Ausbildungsbetrieb für biologische Landwirtschaft, die so genannte 3000Friends-Farm. Dort bieten sie landwirtschaftliche Schulungen an, welche die Bauernfamilien befähigen sollen, ausreichend Lebensmittel zu produzieren und ihre Existenz zu sichern. Dabei werden nicht nur technische, sondern auch soziale und lebenspraktische Fertigkeiten vermittelt wie z.B., sich gemeinschaftlich zu organisieren oder die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Andreas Graf lässt sein Knowhow als Agronom einfliessen, um neue Lerninhalte zu entwickeln und das Unternehmertum der Lernenden zu fördern. Zudem schult er die Ausbildner in technischen Bereichen sowie Didaktik und ermittelt neue Marktpotentiale für die Farm, damit sich diese möglichst eigenständig finanzieren kann.

Unsere Partnerorganisation vor Ort

Die Yarumal-Missionare – ursprünglich aus Kolumbien – kamen 1982 nach Kenia und arbeiten in den am stärksten marginalisierten Gebieten des Landes. Sie engagieren sich für Gemeinschaften, in denen Menschen vernachlässigt werden und unter Hunger, wiederkehrenden Dürren, mangelnder Bildung und Gewalt leiden.

Ziel des Einsatzes

Armutsbetroffene Familien und Gemeinschaften im ländlichen Samburu-Gebiet und im Kibera-Slum Nairobis sind in der Lage, angesichts von Dürren und starkem Bevölkerungswachstum ihr Überleben zu sichern. Sie sind sensibilisiert für biologische Landwirtschaft und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Die 3000Friends-Farm der Yarumal-Missionare ist ein selbsttragendes Zentrum für ökologischen Landbau, das qualitativ hochwertige Schulungen anbietet. Die Farm übernimmt eine wichtige Funktion bei der Aus- und Weiterbildung der Bäuerinnen und Bauern und trägt dazu bei, die Einkommen zu steigern und Armut wirkungsvoll zu bekämpfen.

 

Fachperson

Andreas Graf
Agronom

E-Mail

Eckdaten

01.02.2022 - 31.07.2022
Nairobi / Kenia
Bildung | Ernährung und Einkommen

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«Ihre Spende hilft Bauernfamilien in Kenia, ihre Einkommen zu steigern und der Armut zu entkommen.» Andreas Graf

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