COMUNDO und INTERTEAM gehen gemeinsame Wege

In eigener Sache:

Die Fachleute von COMUNDO und INTERTEAM werden sich künftig mit vereinten Kräften zugunsten Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen im Globalen Süden einsetzen. Die beiden in Luzern ansässigen Organisationen der Personellen Entwicklungszusammenarbeit fusionieren und treten ab Beginn 2020 gemeinsam unter dem Namen COMUNDO auf.

Tony Zuber INTERTEAM COMUNDO

Der EZA-Spezialist Tony Zuber setzte sich in Kolumbien für kriegsbetroffene Kinder und Jugendliche ein. Foto: INTERTEAM

Mehr Informationen zum Zusammenschluss mit INTERTEAM

Mit dem Zusammenschluss werden für die neue, vereinte Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mehr als hundert Fachleute in den Einsatzländern im Einsatz stehen. Die erfahrenen Berufsleute unterstützen mit ihrem Know-how eine Vielzahl von lokalen Partnerorganisationen vor Ort in Ländern Lateinamerikas (Nicaragua, Kolumbien, Peru, Bolivien), Afrikas (Namibia, Kenia, Sambia) und Asiens (Philippinen). Damit wird COMUNDO gemeinsam mit INTERTEAM die grösste Organisation der Personellen Entwicklungszusammenarbeit in der Schweiz und die führende Ansprechstelle für Berufsleute, die einen solidarischen Einsatz in der EZA leisten möchten.
 
«Wir freuen uns, gemeinsam ein neues Kapitel in der Entwicklungszusammenarbeit aufzuschlagen. In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, die Kräfte zu bündeln. Und im Falle von INTERTEAM und COMUNDO auch überaus sinnvoll, da die beiden Organisationen gleiche Wurzeln haben, dieselben Werte vertreten und gleiche Ziele verfolgen», sagt der COMUNDO-Präsident Dr. Beat Dietschy. Geert van Dok, Experte für Entwicklungspolitik und Präsident von INTERTEAM: «Mit dem Zusammenschluss können nicht nur Ressourcen effizienter genutzt werden. Auch unsere Wirkung in den Einsatzländern können wir merklich erhöhen. Und darum geht es letztlich. Damit handeln wir im Sinne unserer Spenderinnen und Spender und zugunsten benachteiligter Menschen in unseren Partnerländern.»
 
Gründe des Zusammenschlusses liegen einerseits in der effektiveren Armutsbekämpfung im Globalen Süden; die vereinten Kräfte erlauben mehr Einsätze von spezialisierten Berufsleuten. Andererseits können bei der Rekrutierung und Ausbildung in der Schweiz und der Einsatzbegleitung vor Ort Synergien genutzt werden. Dies erhöht die Effizienz der Organisationstätigkeit, nicht zuletzt durch eine zusätzliche Minderung der Administrationskosten. Gesamthaft werden sich ab 2020 rund 110 Fachleute im Einsatz befinden; in der Schweiz ist die neue Organisation national präsent mit drei Geschäftsstellen in Luzern, Bellinzona und Fribourg.

Mehr Wirkung dank Fokussierung
Die neue Organisation COMUNDO richtet ihr Engagement im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO (Agenda 2030) einerseits an den dringenden Bedürfnissen von benachteiligten Menschen in den Einsatzländern aus; dabei baut COMUNDO weiterhin auf das Wirkungs-Erfolgsmodell der Personellen Entwicklungszusammenarbeit. Verstärkt im Fokus stehen jene Menschen, welche die Unterstützung am meisten benötigen: Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. In den einzelnen Landesprogrammen richtet die Organisation ihr Augenmerk auf die Wirkungsfelder Bildung, Gesundheit, Ernährung & Einkommen, Menschenrechte & Demokratie und Klima & Umwelt.
 
Politisches Handeln in der Schweiz
Zum anderen will COMUNDO im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen eine eigene Stimme geben und auf deren Lebenssituationen aufmerksam machen. Damit fördert COMUNDO in der Schweizer Öffentlichkeit das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und verantwortungsbewusstes Handeln.

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Weiterhin enge Zusammenarbeit mit der AGEH in Deutschland
Interessierten Fachpersonen aus Deutschland wird COMUNDO nach wie vor einen Einsatz in der Personellen Entwicklungszusammenarbeit (PEZA) ermöglichen.
Die Vermittlung von deutschen Fachpersonen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungszusammenarbeit e.V. (AGEH) in Köln.

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