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Mit PC und Tablet für die Zukunft lernen

Lesen und schreiben lernen ist für Kinder in Sambia nicht selbstverständlich, besonders nicht während Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie. Nun entstehen mit Unterstützung von Comundo-Fachleuten neue Lösungen für die Grund- und Berufsbildung – dank Einsatz von IT-Tools.

Was würden wir in der Corona-Krise ohne digitale Hilfsmittel machen, die uns die Arbeit im Homeoffice und das Aufrechterhalten des Schul-Unterrichts ermöglichen? In Sambia sind in dieser Zeit die meisten Kinder auf sich alleine gestellt. Mehr als 500’000 Kinder haben überhaupt keinen Zugang zu Schulbildung. Zudem beeinträchtigen veraltete Lehrmittel und Unterrichtsmethoden sowie überfüllte Klassen die Bildungsqualität und damit die Chancen auf eine bessere Zukunft ohne Armut.

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Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie unsere wichtigen Comundo-Einsätze für Bildung und eine bessere Zukunft benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Sambia.
 

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Tausende von Kindern profitieren

Doch der Einsatz von Computern, Tablets und digitalen Lernprogrammen kann auch in Sambia den Zugang zu guter Bildung und dem Arbeitsmarkt verbessern – vorausgesetzt die IT-Infrastruktur ist vorhanden und die Lehrpersonen wissen sie zu nutzen. Hier setzen unsere Comundo-Fachleute an. So etwa Sacha Chillier, der sich mit der Partnerorganisation Expanded Church Response (ECR) für bessere Bildungschancen einsetzt. ECR unterstützt landesweit mehr als 100‘000 Kinder, insbesondere in den Gemeinschaftsschulen.

Lernen für die Zukunft macht glücklich und stolz. Doch ein Grossteil der Bevölkerung kann sich den Schulbesuch nicht leisten.
Lernen für die Zukunft macht glücklich und stolz. Doch ein Grossteil der Bevölkerung kann sich den Schulbesuch nicht leisten.

IT-Kenntnisse erleichtern Berufseinstieg

Das Projekt von Sacha Chillier will die digitale Infrastruktur für den Unterricht und die Verwaltung der Schulen verbessern. Mancherorts sind Computer dank Hilfsgeldern zwar vorhanden. Doch viele Lehrpersonen haben nie gelernt, sie zu benutzen. «Ich bringe den Lehrpersonen die für den IT-Unterricht notwendigen didaktischen Methoden bei und begleite sie beim Einsatz von IT-Tools», erklärt Sacha Chillier, «in der digitalisierten Welt sind IT-Kenntnisse auf dem Arbeitsmarkt unerlässlich – dies zeigt sich gerade auch in der Corona-Krise. Wir möchten den Lernenden die Chance geben, später einen Platz in der Arbeitswelt zu finden und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.»

 

Mit Comundo im Entwicklungseinsatz:

Sacha Chillier, Lehrer aus Bossonnens (FR). Sein Projekt: Bessere Bildungschancen dank IT-Schulungen.

Sacha Chillier, Lehrer aus Fribourg

Engagiert sich mit IT-Schulungen für bessere Bildungschancen.
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Gemeinsam stärken wir das Recht auf Bildung trotz Armut und Krisen wie der Corona-Pandemie. Die Alphabetisierungsrate in Sambia liegt bei lediglich 60 Prozent. Das wollen wir ändern. Bitte helfen Sie uns dabei.
 

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Digitale Lernprogramme für Krisenzeiten

Mit Unterstützung von Isabelle Hürst rüstet die Comundo-Partnerorganisation Impact Network in ländlichen Gebieten 43 Schulen mit Tablets und digitalen Lernprogrammen aus. Die selbst entworfene eSchool 360 enthält Tausende von pfannenfertigen Lektionen und Unterrichtsplänen, die Inhalte in Cinyanja, der lokalen Sprache, anbieten. «Doch Tablets allein können die Qualität des Unterrichts und die Lese- und Schreibfähigkeiten der Kinder nicht verbessern», gibt Comundo-Fachperson Isabelle Hürst zu bedenken, «die eSchool 360 wird viel zu starr umgesetzt und ohne Bezug zu individuellen Bedürfnissen.» Deshalb führt Isabelle Hürst für die Lehrpersonen Coachings und Weiterbildungen in Unterrichtsmethodik durch. «Das digitale Lehrprogramm bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und Chancen, die möglichst gut und individuell genutzt werden sollen zur Verbesserung der Bildungsqualität», sagt die Lehrerin und Ethnologin.

Begeistert vom Lernen am Computer: Für die Schulkinder sind Tablets ein Anreiz, in die Schule zu gehen.
Begeistert vom Lernen am Computer: Für die Schulkinder sind Tablets ein Anreiz, in die Schule zu gehen.

Richtig eingesetzt ermöglicht die eSchool 360 einen Unterricht, der alle Sinne anspricht: Hören, Sehen, Fühlen und Entdecken – statt still in der Bank zu sitzen, aktive Partizipation statt passiver Frontalunterricht. Der grosse Aufwand lohnt sich: In den staatlichen Prüfungen schneiden die von Impact Network begünstigten Schulkinder besser ab als ihre gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen. Und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind gerade auch in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie sehr hilfreich.

 

Isabelle Hürst, Lehrerin und Ethnologin aus Basel

Isabelle Hürst, Lehrerin und Ethnologin aus Basel

Ermöglicht einen besserer Zugang zu Bildung in ländlichen Gebieten.
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Praxisnahe Informatik-Ausbildung 

Wie wichtig bei der digitalen Bildung die Ausbildung der Lehrpersonen ist, bestätigt auch Comundo-Fachperson Roberta Bernasconi. In ihrem Einsatz bei Computers for Zambian Schools (CFZS) evaluiert sie die Wirkung von IT-Anwendungen auf den Lernerfolg und die Bildungsqualität. «Die Bereitstellung der IT-Infrastruktur ist nur der erste Schritt auf dem Weg zu besseren Bildungschancen», sagt sie. Genauso wichtig sei die Informatikausbildung der Lehrpersonen, die lange unterschätzt worden sei. Die Analysen von Roberta Bernasconi sind wichtig, denn: Je besser die Effizienz der IT-Bildung gegenüber lokalen Geldgebern nachgewiesen werden kann, desto mehr investieren sie in die dringend benötigte Infrastruktur. Für offizielle Ergebnisse sei es noch zu früh, doch die Ökonomin ist zuversichtlich: «Dank unseres Engagements besuchen die Lernenden heute praxisorientierte Informatik-Lektionen. Früher mussten sie sich mit theoretischem Wissen begnügen, was ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt kaum verbessert hat.»

Roberta Bernasconi, Ökonomin aus Binago (I)

Roberta Bernasconi, Ökonomin aus Binago (I)

Engagiert sich für die IT-Ausbildung von Jugendlichen.
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Comundo-Fachperson Sacha Chillier berichtet über die Herausforderungen und Lösungsansätze vor Ort:

Lernen während der Corona-Pandemie: Um die Schulschliessungen zu überbrücken, werden Lernsendungen fürs Radio produziert:

 

 

Comundo in Sambia – mit 15 Fachleuten vor Ort

Sambia gehört neben Kenia und Namibia zu unseren Einsatzländern in Afrika. Mit insgesamt 15 Fachleuten setzen wir uns vor Ort für bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ein.  MEHR ERFAHREN