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Selbstbestimmung für indigene Gemeinschaften

Die Architektin Belén Pont unterstützt die Andenbevölkerung Perus beim Schutz ihrer Lebensgrundlagen sowie bei der Wahrung ihrer kulturellen Identität und einer selbstbestimmten Lebensweise.

In den ländlichen, abgelegenen Gemeinden rund um Cusco haben die Menschen kaum Zugang zu staatlichen Dienstleistungen und sind weitgehend sich selbst überlassen. Ihnen fehlt der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Infrastruktur wie Internetverbindung sowie das Wissen, um für ihre Rechte und den Schutz bedrohter Lebensgrundlagen einzustehen. Obwohl die bäuerlichen Familienbetriebe rund 65 Prozent des Nahrungsbedarfs der Bevölkerung Perus produzieren, unternimmt der Staat kaum etwas, um ihre Situation zu verbessern. 

Unsere Partnerorganisation Cedep Ayllu und Comundo-Fachperson Belén Pont unterstützen die bäuerlichen Gemeinden bei der Wahrung ihrer Identität und traditionellen Lebensweise sowie der Verteidigung ihrer Rechte auf ihr Territorium und intakte Lebensgrundlagen. Im Vordergrund stehen Initiativen von Jugendorganisationen. Diese werden bei der aktiven Gestaltung von Advocacy-Prozessen unterstützt, zum Beispiel zur Einforderung von Schutzmassnahmen für Ökosysteme und Wasserressourcen oder zur Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

Belén Pont mit viel Erfahrung in den Bereichen Gemeinwesenarbeit und Organisationsentwicklung stärkt die Projekte methodisch – zum Beispiel indem sie das Monitoringsystem und die systematische Erfassung von Erfahrungen weiterentwickelt. Zudem lässt sie ihr Wissen im Bereich von Interkulturalität, Geschlechtergerechtigkeit und Generationensolidarität in die Projekte einfliessen.

Unsere Partnerorganisation vor Ort

Seit 1984 begleitet das CEDEP AYLLU in Cusco (Centro para el Desarrollo de los Pueblos) bäuerliche Gemeinschaften und soziale Basisorganisationen bei Prozessen zur Förderung einer autonomen Entwicklung. Dazu stellt es technische Hilfsmittel zur Verfügung und vermittelt Wissen. Ziele sind insbesondere die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität bei gleichzeitig schonendem Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die Stärkung der kulturellen Identität, die Förderung von Bürgerbeteiligung sowie von Geschlechtergerechtigkeit. 

Ziele des Einsatzes

Junge Kleinbauernfamilien in den Anden Perus sind in der Lage, ihre Existenz zu sichern und für ihre Rechte einzustehen. Sie organisieren sich in Jugendorganisationen, um gemeinsam politische Prozesse zur Verbesserung ihrer Situation anzustossen und eine nachhaltige Entwicklung ihres Lebensraums einzufordern. Ein Monitoringsystem und die systematische Erfassung von Erfahrungen helfen dabei, voneinander zu lernen und Lösungsansätze auszutauschen.

 

Fachperson

Bélen Pont
Architektin

E-Mail

Eckdaten

01.02.2021 - 31.01.2023
Cusco / Peru
Menschenrechte und Demokratie

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