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25. März 2022 | Romerosaal, Kreuzbuchstrasse 44, Luzern + Live-Stream

Livestream nachschauen: Hoffnung braucht Mut

Fünf Jahre nach Ende der Friedensverhandlungen ist die Bilanz in Kolumbien durchzogen. Offiziell hat sich der bewaffnete Kampf auf’s politische Parkett verlagert. Doch die Gewalt ist vielerorts noch grösser als vorher. Wo bleibt der Frieden? Trotz eines Friedensgerichts ist Gerechtigkeit in weiter Ferne. An einem Podium im Rahmen der RomeroTage 2022 diskutierten Spezialistinnen und Spezialisten die grossen Herausforderungen aus der Perspektive von Wissenschaft, Diplomatie und konkreter Friedensarbeit vor Ort. Sehen Sie hier die Aufzeichung des Livestreams.

  ► Veranstaltung verpasst? Kein Problem! Die Aufzeichnung lässt sich oben im Bild starten, oder direkt via Youtube 


Podium "Hoffnung braucht Mut"  (Freitag, 25. März, 18.30 Uhr)

Wo steht das Land heute? Wie zeigt sich der Frieden in Kolumbien und weshalb ist die Sicherheitslage vielerorts noch prekärer als vor dem Frieden? Darüber unterhalten sich Spezialistinnen und Spezialisten an einer exklusiven Veranstaltung im Rahmen der RomeroTage 2022 in Luzern. 

Nehmen Sie teil an diesem spannenden Event live vor Ort im Romerosaal in Luzern oder virtuell via Live-Stream auf dieser Plattform und diskutieren Sie mit. Die Veranstaltung ist kostenlos; für Ihre Teilnahme vor Ort bitten wir aus Platzgründen um ihre Anmeldung.


Podiumsgäste


Dr. Enzo Nussio

Enzo Nussio ist Senior Researcher am Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich und beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen von Gewalt. Er hat an der Universität St. Gallen in International Affairs and Governance promoviert und an der Universität Basel einen Master of Arts in Geschichte erworben. Vor seiner Tätigkeit am CSS verbrachte er mehrere Jahre in Kolumbien, wo er als Post-Doc an der Universidad de los Andes und als Dozent an der Universidad Nacional in Bogotá arbeitete. 

Nussio hat sich eingehend mit Frieden und Gewalt in Kolumbien befasst, unter anderem mit der Wiedereingliederung ehemaliger Kombattanten, Versöhnung, Übergangsjustiz, Staatsaufbau, Nachkriegsgewalt und städtischer Kriminalität. Er ist Mitglied verschiedener Forschungsorganisationen, darunter die Folke Bernadotte Academy und swisspeace. 
 

Mirjam Kalt

Mirjam Kalt ist heute Senior Beraterin für Mediation, Team Entwicklung und Bildungsmanagement. Sie ist externe Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Luzern und war langjährige Dozentin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften u.a. für Konfliktmanagement. Von 2013 bis 2020 hat sie das Landesbüro von Comundo geleitet in den Bereichen Friedensförderung, Sozialarbeit und Jugendarbeit.

Dank ihrem langjährigen Aufenthalt in Kolumbien und ihrer vielseitigen Lehrtätigkeit kennt sie die vielschichtige Konfliktsituation und die bestehenden Herausforderungen im Rahmen der Friedensbildung in Kolumbien.


Philipp Lustenberger

Philipp Lustenberger ist Co-Leiter des Mediationsprogramms von swisspeace. Er konzentriert sich auf die Gestaltung von Mediationsprozessen, den nationalen Dialog und Inklusivität/Partizipation. Er besitzt einen Master der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University und einen Abschluss des Graduate Institute of International and Development Studies in Genf.

Vor seiner jetzigen Tätigkeit arbeitete er als Senior Advisor für den kolumbianischen Friedensprozess an der Schweizerischen Botschaft in Bogotá (Kolumbien), wo er die Friedensgespräche begleitete und friedensfördernde Aktivitäten unterstützte. Zuvor arbeitete er in der Mediation Support Unit der UNO-Abteilung für politische Angelegenheiten in New York, wo er an der Ausarbeitung des UNO-Leitfadens für wirksame Mediation beteiligt war und technische Unterstützung für Mediations- und Verhandlungsprozesse in Afrika und Lateinamerika leistete. 

 Interview mit Philipp Lustenberger


Annina Schlatter

Annina Schlatter ist Religionswissenschaftlerin und engagiert sich als Comundo-Fachperson in Bogotá, Kolumbien. Zusammen mit der Partnerorganisation Redprodepaz (Red Nacional de Programas Regionales de Desarrollo y Paz) arbeitet sie an der Stärkung der Jugendpartizipation. Das Projekt will junge Frauen und Männer befähigen, ihren politischen Einfluss zu stärken und sich aktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen.

Annina Schlatter wird dem Podium online aus Bogotá zugeschaltet, zusammen mit María Paula Díaz Guio, Studentin Soziale Arbeit, Universidad Central in Bogotá, ebenfalls Mitarbeiterin der Partnerorganisation «Redprodepaz» in Bogota.

Moderation: Tom Giger, Bildung und Veranstaltung bei Comundo.

 

Kostenlose Anmeldung für Teilnahme vor Ort:

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