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Zukunftsgerichtete Berufsbildung für junge Frauen

Viele junge Menschen in Sambia leiden unter fehlenden Berufsperspektiven. Eine der Hauptursachen dafür sind mangelnde Bildungsmöglichkeiten – insbesondere für Frauen und in ländlichen Regionen. Mit diesem Projekt werden 1000 junge Lernende befähigt, sich unternehmerische Fähigkeiten anzueignen und ihre Berufschancen zu verbessern.

 

Die Regierung Sambias strebt eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedin-gungen der Bevölkerung bis 2030 an. Um dieses Ziel zu erreichen, soll insbesondere in die berufliche Bildung investiert werden, um qualifizierte Arbeitskräfte auszubilden, welche die wirtschaftliche Entwicklung des Landes vorantreiben. In diesem Kontext überprüft Sambia derzeit die Bildungspolitik, überarbeitet Lehrpläne und strebt die Entwicklung eines nationalen Kompetenzrahmens an. Allerdings steht die Berufsbildung vor grossen Herausforderungen: An vielen Schulen fehlt es an finanziellen Mitteln und Infrastruktur, Lehrpersonen sind nicht angemessen ausgebildet und die Lehrgänge oftmals nicht auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet. Vor allem in ländlichen Regionen wie im Mumbwa District (Zentralprovinz) und für junge Frauen ist der Zugang zu Berufsbildung stark eingeschränkt. 

Das Projekt befähigt 1000 Lernende im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, sich unternehmerische Fähigkeiten anzueignen und sich fit zu machen für den Arbeitsmarkt. Der Fokus liegt auf zehn Sekundarschulen im Distrikt Mumbwa, an denen ein zukunftsgerichtetes Bildungsprogramm mit effektiven Lehr- und Lernmethoden eingeführt wird. Ziel ist insbesondere auch, geschlechtsspezifische Ungleichheiten anzugehen und die Bildungschancen von jungen Frauen zu verbessern. So wird eine geschlechtergerechte Pädagogik angestrebt, die Klischees und stereotypen Erwartungen entgegenwirkt, die Frauen unnötig einschränken. Entscheidend bei den Bemühungen um mehr Chancengleichheit ist insbesondere auch die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren wie Lehrkräften, nationalen Behörden, Community-Leaders sowie Eltern und Familien.

Restless Development ist eine langjährige lokale Partnerorganisation von Comundo. Sie setzt sich für die ganzheitliche Stärkung von Jugendlichen ein und ermächtigt sie, für ihre Rechte einzustehen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten. Dieses Projekt ist Teil des Ubunonshi Jugend Empowerment-Programms, welches dazu beiträgt, jungen Menschen die Kenntnisse und das Wissen zu vermitteln, die sie benötigen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Junge Frauen sind in Sambia besonders benachteiligt. Aufgrund traditioneller Geschlechterrollen und kultureller Erwartungen sind sie oft von Frühschwangerschaften und frühen Ehen betroffen und dadurch gezwungen, die Schule ohne Abschluss abzubrechen. Sie stehen deshalb besonders im Fokus des Projekts. Dank eines gestärkten Selbstbewusstseins und zukunftsgerichteten Fähigkeiten werden sie in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche Situation langfristig zu verbessern und sich ein eigenständiges Leben aufzubauen.

Bildungschancen und ein sicheres Lernumfeld sind für benachteiligte Kinder und Jugendliche der Schlüssel, um aus der Armut auszubrechen und sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Comundo setzt sich deshalb in Sambia für einen besseren Zugang zu einer qualitativ guten Bildung und die Stärkung des Kinderschutzes ein. Im Zentrum stehen die allgemeine Verbesserung der Bildungsqualität durch Trainings für Lehrpersonen sowie die Vorbereitung auf den Berufseinstieg. Mit unserem Engagement in Sambia leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des SDG 4 der UNO-Agenda 2030 (Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten).

 

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Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristig bessere Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Sambia.

Finanzierungsprojekt


Eckdaten

Dauer
01.03.2024 - 31.12.2025

Region
Kabwe / Sambia

Thema
Bildung

Projekte in Sambia

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Kontakt

Beatrice Bürge
Verantwortliche Programme Kenia und Sambia
T +41 58 854 11 83
E-Mail