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Gemeinschaft stärken und Lebensqualität sichern

In Cusco leben viele ältere Menschen in sozialer Isolation und mit eingeschränktem Zugang zu Gesundheit und sozialer Absicherung. Die Organisation Kallarisunchis setzt sich für ihre Rechte, ihre Sichtbarkeit und eine bessere Lebensqualität ein. Stéphanie Agustoni bringt hier ihre Erfahrung als Sozialarbeiterin ein, um Organisationsstrukturen zu stärken und Gemeinschaftsprozesse zu fördern. Ältere Menschen werden dadurch besser vernetzt, ernst genommen und aktiv in gesellschaftliche Aktivitäten eingebunden.

 

Cusco ist eine Region in Peru, in der viele ältere Menschen aus ländlichen Gebieten leben und auf Unterstützung angewiesen sind. Ein grosser Teil der Bevölkerung lebt alleine oder in unsicheren Wohnverhältnissen, da Altersheime kaum vorhanden sind. Viele werden aufgrund ihrer Muttersprache „Quechua“ nicht überall verstanden und von öffentlichen Institutionen nicht beachtet oder gar ausgegrenzt. Sie finden nur schwer Zugang etwa zu gesundheitlicher Versorgung. Viele wissen nicht, dass sie Anspruch auf staatliche Unterstützung haben. Die Situation führt zu sozialer Isolation und verringert ihre Lebensqualität erheblich. Kallarisunchis will dies ändern und die Anliegen älterer Menschen ernst genommen sehen. Durch gezielte Projekte, Bildung, Gemeinschaftsaktivitäten und Arbeit mit öffentlichen und privaten Instanzen werden ihre Rolle in der Gesellschaft gestärkt und ihre Erfahrung wertgeschätzt.

Stéphanie Agustoni bringt in ihren Einsatz bei Kallarisunchis umfassende Erfahrung in der Sozialarbeit ein. Sie ist ausgebildete Sozialarbeiterin und hat bereits in Nachbarschaftssozialarbeit, Jugendprogrammen und in Migrationsprojekten gearbeitet. Dazu gehören etwa Praktika mit Jugendlichen, Leitung von Sportprogrammen für Kinder und Weiterbildungen von Polizeieinheiten. Diese breite Erfahrung befähigt sie, die Arbeit mit älteren Menschen in Cusco gezielt zu unterstützen, um gemeinsam für bessere Lebensbedingungen zu sorgen. Vor Ort stärkt sie die Organisation im Qualitätsmanagement und dem Aufbau von Kontakten zum Gesundheits- und Gesellschaftsbereich. Sie entwickelt mit der Organisation Bildungsunterlagen zur Förderung ihrer Rechte, organisiert Workshops und praxisorientierte Veranstaltungen und begleitet Projekte zur Einbindung älterer Menschen in gesellschaftliche Aktivitäten. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Erfahrungen älterer Menschen sichtbar zu machen, ihre Beteiligung an sozialen und politischen Prozessen zu ermöglichen, dass die Anliegen älterer Menschen ernst genommen werden, und sie dadurch ihre Lebensqualität zu erhöhen.

Comundo engagiert sich vorwiegend für die Rechte indigener Gemeinschaften und für jene Teile der städtischen Bevölkerung, die unter prekären Umwelt- und Lebensbedingungen leben. Mit Bildungsangeboten befähigt Comundo Menschen unter anderem darin, die Ursachen von Umweltkonflikten zu erkennen, ihre Mitspracherechte wahrzunehmen und die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Traditionelles indigenes Wissen soll landesweit mehr Anerkennung erhalten, da es für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Lebensgrundlagen wichtig ist. Dazu unterstützen wir Lobbyarbeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

 

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Fachperson

Stéphanie Agustoni
Sozialarbeiterin

E-Mail

Eckdaten

Dauer
01.03.2026 - 28.02.2029

Region
Cusco / Peru

Thema
Menschenrechte und Demokratie