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Förderung nachhaltiger Entwicklung in Boyacá

In Boyacá leiden viele Gemeinschaften unter Armut, mangelndem Zugang zu grundlegenden Diensten und den Folgen des Klimawandels. Die Organisation Boyapaz unterstützt die Bevölkerung dabei, ihre wirtschaftlichen und sozialen Strukturen zu stärken und alternative, nachhaltige Produktionsmodelle zu entwickeln. Jhon Fredy Arias Duque bringt seine Erfahrung als Umweltmanager, Berater und Ausbilder ein, um Führungspersonen, Gemeinschaften, Unternehmer:innen und Jugendliche in umweltfreundlichen Praktiken zu schulen. So können die Menschen Einkommen generieren, ihre Lebensqualität verbessern und gleichzeitig die Umwelt schützen.

 

Die westliche Provinz Boyacá ist geprägt von wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Prekarität. Viele Gemeinschaften leiden unter Armut und haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und anderen öffentlichen Dienstleistungen. Die lokale Wirtschaft ist stark von Viehzucht, Landwirtschaft und dem Smaragdbergbau abhängig, wobei diese Aktivitäten die Umwelt belasten. Nur wenige Unternehmen haben Stabilität erreicht und benötigen Unterstützung. Zudem liegt die Quote der Jugendlichen, die weder arbeiten noch studieren, bei 24 %, weshalb Strategien zur Förderung von Unternehmertum und formeller Beschäftigung dringend nötig sind. Kommunalverwaltungen und nationale Behörden verfügen häufig nicht über die Ressourcen oder das technische Wissen, um nachhaltige Entwicklungsprozesse wirksam umzusetzen. In diesem Kontext ist es entscheidend, Gemeinschaften praxisnah bei einer produktiven Transformation zu begleiten, die ökologisch verträglich ist und zur wirtschaftlichen Prosperität sowie zur Verbesserung der lokalen Lebensbedingungen beiträgt.

Jhon Fredy Arias Duque bringt über 15 Jahre Erfahrung in Beratung, Ausbildung und Koordination von Projekten mit, die den Übergang zu einer Wirtschaft fördern, die Leben unterstützt. Er hat einen Master in Umweltmanagement und ist Chemieingenieur mit Spezialisierung auf Umwelt- und Sanitärtechnik. Vor Ort stärkt er die Organisation Boyapaz und die lokalen Teams, indem er Gemeinden, Unternehmer:innen und Jugendliche in nachhaltigen Produktionsmodellen ausbildet. Er begleitet Projekte zu sauberer Produktion, Kreislaufwirtschaft und sozioökonomischer Entwicklung. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, Einkommen durch umweltfreundliche Aktivitäten zu generieren und gleichzeitig die Umweltgerechtigkeit zu fördern. Zudem unterstützt er Boyapaz beim Aufbau strategischer Partnerschaften und positioniert die Organisation als Beispiel für nachhaltige Entwicklung. Seine Arbeit schafft die Grundlage, dass Gemeinden aktiv an Entscheidungsprozessen teilnehmen und die langfristige Entwicklung der Region selbst gestalten können.

In Kolumbien konzentriert sich Comundo auf die Arbeit der Versöhnung und die Förderung einer Kultur des Friedens. In Projekten, die sich an Kinder und Jugendliche richten, vermitteln wir die Grundlagen eines friedlichen Zusammenlebens, wie Respekt, Vertrauen und Toleranz. So lernen Kinder und Jugendliche, Konflikte Schritt für Schritt zu überwinden und Veränderungen in der Gesellschaft anzustossen. Weitere Arbeitsfelder umfassen die psychosoziale Begleitung von Opfern bewaffneter Konflikte sowie die Unterstützung von Gemeinschaften bei der Verteidigung ihrer Menschenrechte, Landrechte und Umweltrechte.

 

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Fachperson

Jhon Fredy Arias Duque
Umweltmanager

E-Mail

Eckdaten

Dauer
01.02.2026 - 31.01.2029

Region
Boyaca, Colombia / Kolumbien

Thema
Klima und Umwelt