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Finanzielle Stärkung von Bildungsinstitutionen

Viele Berufsbildungszentren in Kenia verfügen über das Know-how und die Infrastruktur, um marktfähige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Doch fehlender Marktzugang und begrenzte unternehmerische Strukturen bremsen ihr Potenzial. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Don Bosco Development Outreach Network (DBDON) unterstützt Silas Uhder den Aufbau einer Vermarktungsplattform, die Schulen finanziell stärkt und Jugendlichen bessere Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven eröffnet.

 

Viele Berufsbildungszentren verfügen über Werkstätten sowie qualifizierte Ausbilder:innen und Auszubildende, die marktfähige Waren und Dienstleistungen herstellen können. Diese Potenziale bleiben jedoch oft ungenutzt. Gründe dafür sind ein begrenzter Marktzugang, schwache betriebliche Strukturen und mangelnde Erfahrung in der Steuerung von Aktivitäten, die Einkommen generieren. 

Das Don Bosco Development Outreach Network (DBDON) in Kenia erprobt einen innovativen Ansatz, bei dem Berufsbildungszentren ihre Produkte über eine gemeinsame Plattform vermarkten und verkaufen.

Silas Uhder ist Spezialist für Managementaufgaben und Einkommensgenerierung und steht mit seinem Wissen nun im Einsatz für Berufsschulen. Er hat Wirtschafts- und Arbeitspsychologie studiert und sammelte umfangreiche Erfahrungen in den USA und in Südafrika. Dabei arbeitete er auch im Marketing sowie im Kundenbeziehungsmanagement und bringt dadurch internationale Expertise und Engagement mit. 

Der Auftrag von Silas ist ein Beitrag an die Erprobung und Weiterentwicklung des Don-Bosco-Modells zur Einkommensgenerierung. Im Zentrum steht eine Vermarktungsplattform an einem Pitotstandort und die Idee, diese an weitere Berufsbildungszentren zu übertragen; so können noch mehr Schulen ihre finanzielle Nachhaltigkeit und unternehmerische Kompetenz durch einkommensschaffende Aktivitäten stärken. 

Hauptziel ist schliesslich eine gestärkte finanzielle Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur sowie praxisorientierten Ausbildungsangebote an Berufsschulen. Dies dank einer marktorientierten Plattform für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, die in den Bildungszentren hergestellt bzw. erbracht werden. Dies trägt auch dazu bei, die Berufsbildungseinrichtungen zu Kompetenzzentren für berufliche Bildung (Centres of Vocational Expertise – CoVEx) weiterzuentwickeln, indem Innovation, Unternehmertum, Ressourcenmobilisierung und institutionelle Nachhaltigkeit gestärkt werden. Jugendliche erhalten dadurch zukünftig eine hochwertige, inklusive und marktorientierte Berufsbildung für bessere Einkommens- und Zukunftsperspektiven.

Comundo setzt sich in Kenia dafür ein, dass möglichst viele Kinder Zugang zu qualitativ hochwertiger Schulbildung erhalten – unabhängig von Geschlecht, ethnischer oder kultureller Zugehörigkeit oder einer Behinderung. Ein Schwerpunkt liegt auf der beruflichen Bildung: Wir unterstützen innovative Ausbildungsprogramme, die unternehmerische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen der Jugendlichen stärken. Darüber hinaus fördern wir Maßnahmen zum Schutz von Kindern und setzen auf hochwertige Gesundheitsdienste, die die Grundlage für eine positive Entwicklung schaffen. Dank der Unterstützung von Comundo und seinen Partnern können etwa 12.000 Begünstigte pro Jahr ihre Lebensbedingungen langfristig verbessern.

 

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Fachperson

Silas Uhder
Spezialist für Management & HR

E-Mail

Eckdaten

Dauer
01.06.2025 - 31.07.2027

Region
Nairobi / Kenia

Thema
Bildung