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Bessere Kommunikation für gutes Umweltengagement

In der Andenregion Cusco leben viele Menschen unter schwierigen Bedingungen bedingt durch Armut, Umweltzerstörung und die zunehmenden Folgen des Klimawandels. Das wirkt sich direkt auf Gesundheit, Ernährung und Zukunftsperspektiven zahlreicher Familien aus. Häufig fehlt es an Umweltbildung, die es ihnen ermöglichen würde, ihre Lebensbedingungen zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften fördert die Organisation Yanapanakusun Umweltbildung, nachhaltiges Abfallmanagement und die aktive Beteiligung junger Menschen. Fabian Simeon unterstützt diese Arbeit durch den Aufbau strategischer Allianzen und die Weiterentwicklung der politischen Kommunikation. 

 

In der Andenregion Cusco leben viele Menschen in ländlichen Gemeinschaften und städtischem Randgebiete unter schwierigen Bedingungen. Armut, Umweltzerstörung und die zunehmenden Folgen des Klimawandels beeinträchtigen Wasserqualität, Abfallentsorgung und natürliche Ressourcen. Das wirkt sich direkt auf Gesundheit, Ernährung und Zukunftsperspektiven zahlreicher Familien aus.

Kinder sind besonders betroffen: Umweltverschmutzung und Ernährungsunsicherheit führen zu Krankheiten, Mangelernährung und Blutarmut, was ihre körperliche und geistige Entwicklung beeinträchtigt. Es fehlt häufig an Umweltbildung, die es ihnen ermöglichen würde, ihre Lebensbedingungen zu verstehen und aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften fördert die Partnerorganisation "Centro Yanapanakusun" die Umweltbildung, nachhaltiges Abfallmanagement und die aktive Beteiligung junger Menschen. Seit 2019 ist der Umweltbereich ein zentraler Schwerpunkt dieser Organisation. Projekte zur nachhaltigen Abfallbewirtschaftung und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft werden in enger Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen umgesetzt. Kinder und Jugendliche übernehmen dabei eine aktive Rolle beim Schutz ihrer Lebensgrundlagen. Sie organisieren Schulungen, machen Netzwerkarbeit und politische Interessenvertretung.

Fabian Simeon unterstützt sie nun dabei durch den Aufbau strategischer Allianzen und die Weiterentwicklung der politischen Kommunikation. Er entwickelt gemeinsam mit dem Team Advocacy- und Kommunikationsstrategien, plant Kampagnen und erarbeitet verständliche Inhalte zu Umwelt- und Menschenrechtsthemen. Zudem begleitet er den Dialog mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Durch praxisnahe Schulungen stärkt er die Kompetenzen des Teams in strategischer Kommunikation und politischer Einflussnahme.

Er wirkt in zwei von Comundo mitfinanzierten Projekten mit, die Bildungsgemeinschaften dabei unterstützen, Abfall zu reduzieren, Kreislaufwirtschaft zu fördern und Umweltbildung für Lehrpersonen auszubauen.

Ziel ist es, Bildungsgemeinschaften zu befähigen und zu gerechteren sowie inklusiveren politischen Entscheidungen beizutragen. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern sollen sich wirksam für den Schutz der Umwelt einsetzen können.

Comundo engagiert sich vorwiegend für die Rechte indigener Gemeinschaften und für jene Teile der städtischen Bevölkerung, die unter prekären Umwelt- und Lebensbedingungen leben. Mit Bildungsangeboten befähigt Comundo Menschen unter anderem darin, die Ursachen von Umweltkonflikten zu erkennen, ihre Mitspracherechte wahrzunehmen und die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Traditionelles indigenes Wissen soll landesweit mehr Anerkennung erhalten, da es für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Lebensgrundlagen wichtig ist. Dazu unterstützen wir Lobbyarbeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

 

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Fachperson

Fabian Simeon
Politikwissenschaftler

E-Mail

Eckdaten

Dauer
01.01.2026 - 31.01.2029

Region
Cusco / Peru

Thema
Menschenrechte und Demokratie | Klima und Umwelt