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19.08.2026

Halt in haltlosen Zeiten

Die Welt fühlt sich für viele Menschen haltlos an. Kriege, die Klimakrise und wachsende Spannungen erschüttern das Vertrauen in eine sichere Zukunft und in eine gerechte, stabile globale Ordnung. Doch Halt entsteht nur dort, wo Menschen füreinander einstehen – wie in der internationalen Zusammenarbeit. Deshalb haben sich über 40 Schweizer Hilfswerke, darunter auch Comundo, zur gemeinsamen Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten» zusammengeschlossen. Sie machen sichtbar, wie internationale Zusammenarbeit konkrete Lösungen ermöglicht, die weltweit – also auch auch in der Schweiz – zu einer gerechteren, friedlicheren und sichereren Zukunft beitragen.

Die Auswirkungen von Kriegen, Klimakatastrophen und wachsender Not bleiben nicht lokal begrenzt. Sie zerstören Lebensgrundlagen, verschärfen wirtschaftliche Unsicherheit und erhöhen soziale Spannungen – auch weit über die unmittelbar betroffenen Regionen hinaus. Sie schaffen eine neue globale Realität, der sich auch die Schweiz nicht entziehen kann. 

Denn die Schweiz hört nicht an den Landesgrenzen auf. Was anderswo geschieht, betrifft uns politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Wenn die internationale Ordnung zerfällt und die Klimakrise die Lebensgrundlage von Millionen Menschen bedroht, gefährdet das auch unsere wirtschaftliche Stabilität, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unser Leben in Frieden.

Kupferminen in Peru: Auch ein Problem für die Schweiz

Gerade deshalb ist ein starkes Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit nicht nur Ausdruck globaler Solidarität und Verantwortung. Wer Sicherheit und Zusammenhalt in der Schweiz schützen will, muss auch dort handeln, wo Krisen entstehen, eskalieren und Auswirkungen weit über nationale Grenzen hinaus entfalten. 

Denn die Schweiz hört nicht an den Landesgrenzen auf. Was anderswo geschieht, betrifft uns politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. 

Für Comundo ein wichtiges Beispiel sind die peruanischen Kupferminen: So leidet die indigene Bevölkerung in Espinar unter starker Umweltverschmutzung, fehlender Mitsprache oder Konflikten um Landrechte – alles Folgen einer Mine von Glencore mit Hauptsitz hier in der Schweiz. Comundo setzt sich deshalb dafür ein, dass Schweizer Unternehmen auch im Ausland Verantwortung übernehmen müssen.

Die Kampagne “Halt in haltlosen Zeiten” will genau auf diese weltweite Verknüpfung und die damit verbundene Verantwortung der Schweiz und auf die Wichtigkeit unserer bewährten solidarischen internationalen Zusammenarbeit aufmerksam machen. Die farblich türkisblaue Umrandung und das Logo “Schweizer Hilfswerke” sind die sichtbaren Zeichen unseres Bekenntnisses dazu. 

Jetzt mehr erfahren zur schweizweiten Kampagne und allen Mitgliedsorganisationen:  swiss-ngo.ch