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20.03.2020

Coronavirus-Situation bei Comundo

Von der Coronavirus-Krise sind auch die Regionen betroffen, in denen Comundo-Fachleute ihre Einsätze leisten. Was genau bedeutet dies für unsere Fachleute, unsere Projekte oder für Einsatzinteressierte?

Am 11. März hat die WHO die Coronavirus-Krise offiziell zur Pandemie erklärt. Inzwischen sind weltweit alle Länder in unterschiedlichem Mass betroffen – auch die Regionen, in denen Comundo-Fachleute ihre Einsätze leisten. In den meisten Ländern wurden Sofortmassnahmen zur Verhinderung von Neuansteckungen umgesetzt, so bspw. Einreisesperren, Gesundheitstests und Beschränkungen im öffentlichen Raum. Wie in der Schweiz ist es offen, wie lange diese und weitere Massnahmen andauern werden. 

Was dies genau für Comundo und seine Projekte/Fachleute in den Einsatzländern bedeutet, haben wir nachfolgend zusammengefasst. Comundo informiert Sie auf dieser Seite regelmässig über die aktuellen Umstände in Bezug zu unseren Projekten und Fachleuten. 
 

 Stand: 20. März 2020 

Gibt es Fachleute von Comundo, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben?

Aktuell existiert bei Comundo kein bestätigter Corona-Fall, weder in der Schweiz noch im Ausland.

Trifft Comundo Schutzvorkehrungen für seine Fachleute im Einsatz? 

Eine speziell ins Leben gerufene Covid-19-Taskforce von Comundo steht mit allen Mitarbeitenden (national wie international) in regelmässigem Kontakt und beurteilt täglich die Risikolage. Alle Mitarbeitenden und Fachleute sind über die wichtigsten Vorsichts- und Hygienemassnahmen des Bundes (www.bag.admin.ch) sowie der lokalen Landesbehörden informiert und angewiesen, diese strikte zu befolgen. Die Comundo-Landesbüros nehmen zudem täglich individuelle Risikoeinschätzungen vor und stehen zur individuellen Betreuung der Fachleute wo nötig zur Verfügung.  

Für Fachleute, die einer Risikogruppe angehören, organisiert Comundo in Absprache mit den Landesbüros und den entsprechenden Fachleuten eine Rückreise in die Schweiz resp. in ihr Heimatland.  

Können Fachleute in Anbetracht der aktuellen Situation in ihren Einsatzländern überhaupt weiterarbeiten? 

Die aktuelle Arbeits- und Mobilitätssituation ist von Einsatzland zu Einsatzland unterschiedlich. Die von den Regierungen bereits getroffenen (oder noch geplanten) Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie sind jedoch international vergleichbar und entsprechen mehrheitlich jenen Regulierungen, die auch in Ländern des EU-Raums bereits vorgenommen wurden oder geplant sind; insbesondere sind dies Reise- und Veranstaltungseinschränkungen. Viele Fachleute arbeiten deshalb im Rahmen ihrer Projekte aktuell zuhause (Homeoffice) oder organisieren sich mit ihren Partnerorganisationen neu. Eine angepasste Arbeitsweise der Fachleute in ihren Einsätzen ist grossteils bereits umgesetzt.

Was geschieht mit den Projekten in den Einsatzländern von Comundo? 

Die Projekte unserer Partnerorganisationen, welche von unseren Fachleuten unterstützt werden, bilden wichtige Massnahmen zur Armutsbekämpfung – in Anbetracht der aktuellen Situation mehr denn je. Unsere Partner wie auch Comundo sind daher bemüht, alle unterstützten Projekte während der Krise (im Rahmen der Möglichkeiten), insbesondere aber nach der Pandemie wie geplant weiterzuführen. Unumgängliche Projektanpassungen oder die Beendigungen von Einsätzen werden wir so schnell und transparent wie möglich kommunizieren.

Sucht Comundo auch in der jetzigen Ausnahmesituation immer noch neue Fachleute für ihre Einsätze? 

Ja, Comundo sucht laufend geeignete Fachleute für offene Einsatzstellen und nimmt Bewerbungen und CVs von Interessenten auch zum jetzigen Zeitpunkt gerne entgegen. Da zwischen einem Erstkontakt und der Ausreise ins Einsatzland durchschnittlich mehrere Monate vergehen, besteht aktuell kein Bedarf, eine Rekrutierung von Fachleuten in der Schweiz oder Deutschland einzustellen.

Soll ich mich als interessierte Fachperson auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben, obwohl aktuell bis zum Sommer keine Informationsveranstaltungen mehr stattfinden? 

Geeignete Bewerbungen auf ausgeschriebene Facheinsätze sind nach wie vor herzlich willkommen. Jedoch werden alle Vorbereitungen und Ausbildungen im Rahmen unserer Rekrutierung auf die zweite Jahreshälfte verschoben, weshalb Verzögerungen bei Ausreisen und Einsatzbeginn zu erwarten sind. Bewerbungsgespräche und weitere Gespräche im Rahmen der Rekrutierung können zum jetzigen Zeitpunkt nur per Telefon oder online (bspw. per Skype oder Teams) erfolgen. Wir danken für das Verständnis.

Finden geplante Veranstaltungen von Comundo hinsichtlich der aktuellen Lage noch statt? 

Comundo hat beschlossen, aktuell alle geplanten Veranstaltungen bis und mit Juni abzusagen. Wir bedauern dies sehr und danken auch hier für Ihr Verständnis. 

Wie läuft der Betrieb von Comundo aktuell in der Schweiz? 

Der Hauptsitz in Luzern, sowie die Büros in Bellinzona und Fribourg führen ab sofort die Geschäftstätigkeiten eingeschränkt weiter. Die Mehrheit der Schweizer Belegschaft befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Homeoffice. Daher bleiben die Geschäftsstellen für persönliche Besuche bis auf weiteres in der ganzen Schweiz geschlossen. Eine Erreichbarkeit per Telefon oder per Mail ist jedoch gewährleistet (siehe Infobox).

Ich habe weitere wichtige Fragen die bislang nicht beantwortet sind; an wen kann ich mich wenden? 

Für spezifische Fragen im Zusammenhang mit der aktuellen Covid-19-Pandemiesituation verwenden Sie bitte die nachfolgenden Kontaktinformationen:

Comundo-Taskforce: kommunikation@comundo.org

 

So erreichen Sie uns:


Comundo Luzern
Montag bis Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. +41 58 854 11 00
kommunikation@comundo.org

Büro Fribourg
Montag bis Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. 079 780 98 67
fribourg@comundo.org

Büro Bellinzona
Montag-Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. +41 58 854 12 10
bellinzona@comundo.org oder
corinne.sala@comundo.org