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18.08.2020

Coronavirus-Situation bei Comundo

Von der Covid-19-Pandemie sind auch die Regionen betroffen, in denen Comundo-Fachleute ihre Einsätze leisten. Was genau bedeutet dies für unsere Fachleute, unsere Projekte oder für Einsatzinteressierte?

Am 11. März 2020 hat die WHO die Coronavirus-Krise offiziell zur Pandemie erklärt. Inzwischen sind weltweit alle Länder in unterschiedlichem Mass betroffen – auch die Regionen, in denen Comundo-Fachleute ihre Einsätze leisten. In den meisten Ländern wurden Sofortmassnahmen zur Verhinderung von Neuansteckungen umgesetzt, so bspw. Einreisesperren, Gesundheitstests und Beschränkungen im öffentlichen Raum. Wie in der Schweiz ist es offen, wie lange diese und weitere Massnahmen andauern werden. 

Was dies genau für Comundo und seine Projekte/Fachleute in den Einsatzländern bedeutet, haben wir nachfolgend zusammengefasst. 

► Radiointerview mit Erik Keller, Geschäftsleiter Comundo, zur aktuellen Situation (Radio Stadtfilter Winterthur, 31. März 2020)

 Stand: 17. Februar 2021 

Gibt es Fachleute von Comundo, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben?

Aktuell existieren bei Comundo bestätigte Corona-Fälle bei Fachleuten in Bolivien und Kolumbien. 

Trifft Comundo Schutzvorkehrungen für seine Fachleute im Einsatz? 

Alle Mitarbeitenden und Fachleute sind über die wichtigsten Vorsichts- und Hygienemassnahmen des Bundes (www.bag.admin.ch) sowie der lokalen Landesbehörden informiert und angewiesen, diese strikte zu befolgen. Die Comundo-Landesbüros nehmen zudem täglich individuelle Risikoeinschätzungen vor und stehen zur individuellen Betreuung der Fachleute wo nötig zur Verfügung.  

Für Fachleute, die einer Risikogruppe angehören, organisierte Comundo in Absprache mit den Landesbüros und den entsprechenden Fachleuten auf Wunsch eine Rückreise in die Schweiz resp. in ihr Heimatland.  

Können Fachleute in Anbetracht der aktuellen Situation in ihren Einsatzländern überhaupt weiterarbeiten? 

Die aktuelle Lage ist von Einsatzland zu Einsatzland unterschiedlich. Die von den Regierungen bereits getroffenen Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie sind mit jenen in den Ländern des EU-Raums vergleichbar; insbesondere sind dies Reise- und Veranstaltungseinschränkungen. Viele Fachleute arbeiten deshalb im Rahmen ihrer Projekte zuhause (Homeoffice) oder organisieren sich mit ihren Partnerorganisationen neu. Eine angepasste Arbeitsweise der Fachleute in ihren Einsätzen ist grossteils bereits umgesetzt.

Was geschieht mit den Projekten in den Einsatzländern von Comundo? 

Comundo Fachleute arbeiten in Projekte unserer Partnerorganisationen, die ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung sind – in Anbetracht der aktuellen Situation mehr denn je. Unsere Partner wie auch Comundo setzen alles daran, die unterstützten Projekte während der Krise, und danach wie geplant weiterzuführen. Die grosse Mehrheit der Projekte in den Einsatzländern von Comundo können mit Anpassungen weitergeführt werden. 

Comundo verfolgt die Strategie, Projekte langfristig zu unterstützen, um Armut nachhaltig und wirkungsvoll zu bekämpfen; dies bedingt auch, mit Rückschlägen angemessen umgehen zu können. Comundo passt daher seine Hilfe jeweils der aktuellen Situation an, um seine Partner auch in einer schwierigen Lage unterstützen zu können.

Sucht Comundo auch in der jetzigen Ausnahmesituation immer noch neue Fachleute für ihre Einsätze? 

Ja, Comundo sucht laufend geeignete Fachleute für offene Einsatzstellen und nimmt Bewerbungen und CVs von Interessenten auch zum jetzigen Zeitpunkt gerne entgegen. Da zwischen einem Erstkontakt und der Ausreise ins Einsatzland durchschnittlich mehrere Monate vergehen, besteht aktuell kein Bedarf, eine Rekrutierung von Fachleuten in der Schweiz oder Deutschland einzustellen.

Soll ich mich als interessierte Fachperson auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben, obwohl aktuell bis zum Sommer keine Informationsveranstaltungen mehr stattfinden? 

Geeignete Bewerbungen auf ausgeschriebene Facheinsätze sind nach wie vor herzlich willkommen. Jedoch werden alle Vorbereitungen und Ausbildungen im Rahmen unserer Rekrutierung auf die zweite Jahreshälfte verschoben, weshalb Verzögerungen bei Ausreisen und Einsatzbeginn zu erwarten sind.  Wir danken für das Verständnis.

Wie läuft der Betrieb von Comundo aktuell in der Schweiz? 

Der Hauptsitz in Luzern, sowie die Büros in Bellinzona und Fribourg führen ab sofort die Geschäftstätigkeiten eingeschränkt weiter. Die Mehrheit der Schweizer Belegschaft befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Homeoffice. Daher bleiben die Geschäftsstellen für persönliche Besuche bis auf Weiteres in der ganzen Schweiz geschlossen. Eine Erreichbarkeit per Telefon oder per Mail ist jedoch gewährleistet (siehe Infobox).

Ich habe weitere wichtige Fragen die bislang nicht beantwortet sind; an wen kann ich mich wenden? 

Für spezifische Fragen im Zusammenhang mit der aktuellen Covid-19-Pandemiesituation verwenden Sie bitte die nachfolgenden Kontaktinformationen:

 kommunikation@comundo.org

Beiträge zur Corona-Situation 2020 in den Einsatzländern
 

www.comundo.org/blog

 

So erreichen Sie uns:


Comundo Luzern
Montag bis Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. +41 58 854 11 00
kommunikation@comundo.org

Büro Fribourg
Montag bis Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. 079 780 98 67
fribourg@comundo.org

Büro Bellinzona
Montag-Freitag, 8.00-13.00 Uhr
Tel. +41 58 854 12 10
bellinzona@comundo.org oder
corinne.sala@comundo.org 

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