Der Fluss und seine Geister

Der Amazonas ist mehr als ein Fluss. Er ist Wohnort und Lebensgrundlage vieler indigener Kulturen. Doch nun sind sie wegen eines grossen Bauprojekts mehr als besorgt.

Das Volk der Kukama lebt schon lange am Amazonas. Sie fischen dort, holen Trinkwasser, baden; sie wissen, wo die guten und die bösen Geister leben und wo unter dem Wasser ganze mythische Städte verborgen sind.

Das Projekt „amazonische Wasserstrasse“ will diesem Lebensraum nun an den Kragen: Grossflächige Ausbaggerungen sollen die Schiffahrt erleichtern, um sie rund ums Jahr „sicher, verlässlich, wirtschaftlich und effizient“ zu machen.

Die Indigenen wollen sich wehren: Sie sind besorgt, dass durch die Eingriffe der Fischbestand sinkt, sich die Wasserqualität verschlechtert und die Veränderung des Wasserlaufs zu vermehrten Überschwemmungen führen wird.

COMUNDO-Fachperson Flurina Doppler erzählt über die News der Informationsstelle Peru, wie die lokalen Bewohner/innen sich für die Rechte ihres Flusses einsetzen wollen:
Erfahren Sie mehr

Besuchen Sie uns auf Facebook!

Folgen Sie uns auf Twitter!