Sich neu erfinden – mit einem Lächeln

Der Taifun Lawin hat auf den Philippinen die Prioritäten auf den Kopf gestellt. Auch diejenigen des Reha-Ausbildungsprojekts der COMUNDO-Fachperson Laura Rodesino. Sie erzählt uns, wie die Leute vor Ort und sie selbst auf eine solche Katastrophe reagieren.

Leben nach dem Taifun

Bereits sind einige Monate vorüber. Der Taifun Lawin kam am 18. Oktober 2016 mit ungeheurer Gewalt. Der stärkste tropische Wirbelsturm hier in der Provinz Kalinga, seit die Alarmanlagen installiert wurden. Es herrschte Alarmstufe 5. Wenn ein Taifun die Alarmstufe 5 erreicht, wird er «Super-Taifun» genannt. Und der Name ist wirklich treffend. Lawin war ein echter Super-Taifun. Er hat alles weggefegt, was er konnte. Er war heftig und unerbittlich. Und wir hatten alle ein wenig Angst. Ich vor allem. Aber jetzt ist er vorüber, und nach einigen Monaten ist er – abgesehen von der Erinnerung an eine verhexte Nacht – kaum mehr wahrnehmbar.

Das Lächeln ist nie verschwunden
Heute herrschen weder Opfergefühle noch Niedergeschlagenheit vor. Man sieht keine gesenkten Blicke. Das Leben geht weiter. Die Leute lächeln weiterhin. Sie haben gar nie aufgehört zu lächeln, auch nicht in den Tagen nach Lawin. Versteckt hinter den müde lächelnden Gesichtern, spürte man in jenen Tagen allerdings die Niedergeschlagenheit und den Schrecken.
 

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