Stärkung der Jugendarbeit und Konfliktlösung

Silvia Ramirez, Sozialpädagogin, Friedens- und Konfliktberaterin

Silvia Ramirez
Die indigenen Völker der Region Cauca in Kolumbien kämpfen für ihre Rechte in sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen, für Land/Territorium, Autonomie und Selbstbestimmung. Mehr als 50 Jahre lang erschütterte ein bewaffneter Konflikt die Region, wobei es um den Zugang zu Land/Territorium und die ungleiche Verteilung des Reichtums ging. Doch die Umsetzung des Friedensabkommens ist schwierig, soziale Konflikte nehmen zu. Noch immer spaltet der Zugang zu Land/Territorium und natürlichen Ressourcen die Interessen.
Silvia Ramirez unterstützt die Partnerorganisation Consejo Regional Indígena del Cauca (CRIC), welche 90 % der indigenen Gemeinschaften in der Region vereint, im Jugendprogramm und fungiert als pädagogische Beraterin in der Jugendarbeit und in gewaltfreier Konfliktlösung.

Die Partnerorganisation vor Ort: Consejo Regional Indígena del Cauca (CRIC)
Der CRIC wurde 1971 von 5 Gemeinschaften gegründet, um die Rechte indigener Völker zu verteidigen und die Selbstbestimmung, die Wiederherstellung der Kultur und der Gebiete der Vorfahren zu fördern; der CRIC vertritt heute 126 Gemeinschaften und mehr als 270.000 Menschen aus 10 indigenen Völkern. Die indigenen Gemeinschaften, die Teil des CRIC sind, werden in organisatorischen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten gestärkt – mit dem Ziel, die Achtung ihrer grundlegenden und kulturellen Rechte seitens des kolumbianischen Staates zu erreichen.

Ziel des Projekteinsatzes
Die pädagogischen Fähigkeiten des CRIC bei der Verwaltung seines jungen Programms sind gestärkt; so auch die Kapazitäten des CRIC in der gewaltfreien Konfliktlösung.

Eckdaten des Einsatzes

Dauer: 15.1.2018 - 31.1.2021
Partnerorganisation: Consejo Regional Indígena del Cauca (CRIC) Website
Bereich: Demokratie und Frieden

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