Von Armut betroffene indigene Frauen stärken

Sandra Wechner, Politologin

Wechner Sandra

Indigene Kleinbäuerinnen sind oftmals sozial, ökonomisch und politisch benachteiligt; zudem sind sie häufig Opfer von häuslicher Gewalt. Kulturelle Prägungen und mangelnde Kenntnisse ihrer Rechte und Möglichkeiten begünstigen diese Missstände. Die Fundación Machaqa Amawta klärt Frauen über ihre Rechte auf und bildet sie in unternehmerischen Belangen weiter. Um die NGO in dieser Begleitarbeit zu unterstützen, erarbeitet die Politologin Sandra Wechner effektive Beratungsstrategien und –instrumente. Auch führt sie mit betroffenen Frauen Workshops durch, um mit ihnen Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme zu entwickeln. – Bei der Fundación Machaqa Amawta ist Sandra Wechner seit Februar 2019 im Einsatz. Vorgängig war sie bei der Fundación Levántate Mujer in ähnlicher Funktion tätig.

Partnerorganisation vor Ort: Fundación Machaqa Amawta
Die Fundación Machaqa Amawta (FMA) orientiert sich an der Lebenslogik der indigenen ländlichen Bevölkerungsgruppen. Die NGO arbeitet hinsichtlich einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der betroffenen Frauen mit Frauenorganisationen zusammen. Begleitung und Beratung soll die Frauen dabei unterstützen, ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander zu entwickeln, das auf ihren spezifischen Fähigkeiten aufbaut; sie sollen ihre Rechte besser kennen und innerhalb der sozialen und politischen Organisationen einfordern können.   

Ziel des Einsatzes
Von Diskriminierung und Armut betroffene Frauen üben ihre Rechte und Pflichten im Rahmen einer interkulturellen Staatsbürgerschaft aus. Die FMA wendet angepasste Methoden zur Beratung und Bildung von Frauen an. Die Marketingstrategie für wirtschaftlich aktive Frauen ist verbessert.

Eckdaten des Einsatzes

Dauer: 1.6.2017 - 31.12.2020
Partnerorgansiation: Fundación Machaqa Amawta – Website
Bereich: Demokratie und Frieden 

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