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Zugang zu sauberem Wasser für indigene Bevölkerung

Bergbau und Agrarindustrie sowie die Folgen des Klimawandels bedrohen die Lebensgrundlagen von indigenen Gemeinschaften in den Anden Perus. Comundo unterstützt sie bei der Einforderung eines gerechten Wasserzugangs und der Stärkung ihrer Rechte.

In Peru tragen die rasante Verstädterung, Bergbautätigkeiten, Grossprojekte in der Agrarindustrie, Wasserkraftwerke und die Folgen des Klimawandels dazu bei, dass die natürlichen Wasservorräte immer stärker unter Druck geraten. Die Lage verschärft sich insbesondere im Andengebiet, wo ein ständiger Streit um das Wasser herrscht. Bäuerliche Gemeinschaften müssen ihren Zugang zu Wasser gegenüber Rohstoffkonzernen verteidigen. Ihre Lebensgrundlagen sind stark gefährdet und damit auch ihre Kultur und Identität als Kleinbäuerinnen und -bauern, die eng mit ihrem Land verbunden sind. 

Mit diesem Projekt trägt Comundo dazu bei, dass das Wasser in den Anden gerechter verteilt wird und die indigene Bevölkerung ihre Rechte auf intakte Lebensgrundlagen stärken kann. Jugendliche, junge Erwachsene und ältere Menschen werden befähigt, sich eigenständig zu organisieren und Vorschläge zum Schutz der Lebensgrundlagen zuhanden der Behörden zu entwickeln. Ein wichtiges Instrument für den Schutz und das gemeinschaftliche Management von Wasserressourcen ist ein departementsübergreifendes Observatorium. Es ermöglicht Kleinbauern und -bäuerinnen, Daten zur Qualität und Verfügbarkeit von Wasser zu erfassen und zu analysieren. So können Fälle von Wasserverschmutzung dokumentiert und bekannt gemacht werden, was den Betroffenen wiederum dabei hilft, sich gezielt gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zu wehren. 

Unsere Partnerorganisation vor Ort

Das Centro de Estudios Regionales Andinos Bartolomé de las Casas (CBC), 1974 gegründet, engagiert sich für marginalisierte Bevölkerungsgruppen und ermöglicht Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen, Lebenswelten und wissenschaftlichen Disziplinen. Mit Forschung, Bildung und Wissensvermittlung fördert es die Entstehung einer demokratischen und interkulturellen Gesellschaft. Dabei arbeitet das CBC eng mit den Bäuerinnen und Bauern in den Anden zusammen, um ihre Rechte zu stärken und gemeinsam Vorschläge für Entwicklungsalternativen zu erarbeiten.

Ziele des Projekts

In Cusco, Apurímac und Puno haben sich rund 120 Jugendliche und ältere Menschen aus kleinbäuerlichen Gemeinschaften das Wissen angeeignet, um Daten zur Qualität des Wassers zu erheben und zu verarbeiten. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sowie die Entwicklung von Projektideen helfen dabei, Einfluss auf politische Entscheidungsträger und die öffentliche Meinungsbildung zu nehmen. Zudem können die freiwilligen Akteurinnen und Akteure ihre Gemeinschaften bei der Verteidigung ihrer Rechte auf einen gerechten Wasserzugang unterstützen. Insgesamt profitieren langfristig rund 4’000 Menschen von besseren Lebensbedingungen.

Finanzierungsprojekt


Eckdaten

01.01.2021 - 31.12.2021
Cusco / Peru
Menschenrechte und Demokratie

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Kontakt


Elisha Frei

Institutionelle Partnerschaften / Projektfinanzierung
Tel. +41 58 854 11 50
elisha.frei@comundo.org