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Weniger Gewalt dank Methodenaustausch

Als Folge der COVID-19-Quarantäne hat sich im Jahr 2020 die Gewalt gegen Kinder und Freuen in Bolivien nochmals drastisch verschlimmert. Deshalb unterstützt Comundo mit diesem Projekt gezielt staatliche und private Institutionen und fördert deren Austausch, damit der Schutz von Kindern, Jugendlchen und ihren Familien erhöht wird.

In Bolivien sind Formen von Missbrauch und sexueller Gewalt ein weit verbreitetes Problem. Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Frauen sind davon betroffen. Täglich werden neue Fälle von sexueller Gewalt gemeldet. Dabei sind knapp die Hälfte der Opfer unter 18 Jahren alt (Quelle: Sonderkabinett zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder im Aktionsplan 2019). Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich die Situation noch verschärft. Doch die Gründe sind vielfältiger: Fehlende schützende, familiäre Umfelder oder mangelnde Spezialisierungen und Erfahrungen von Fachleuten im Bereich Prävention oder Betreuung sind nur einige Beispiele.  

Comundo und seine Partnerorganisationen haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, dieser Entwicklung umfassend entgegenzuwirken. Mit diversen Massnahmen werden bestehende Institituionen und Angebote in Bolivien systematisch gestärkt und deren Leistung verbessert. So vermitteln wir beispielsweise staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen bewährte Methoden und langjährige Erfahrungen in der Gewaltprävention und der Betreuung von Opfer. Diese beruhen teilweise auf traditionellem und kultrell verankertem Wissen aus indigenen Kulturen, was die Qualität und Effizienz in der Betreuung von Gewaltopfern erhöht. Oder es werden Kinderkomitees in Städten und Gemeinden aufgebaut, die der  Sensibilisierung und Gewaltprävention dienen

Unsere Partnerorganisationen vor Ort

Wiñay Pacha entwickelt seit 17 Jahren wirksame Methoden für den Schutz von Kindern und Jugendlichen, die Opfer von Misshandlung geworden oder von sexueller Gewalt bedroht sind. Die Nichtregierungsorganisation sorgt dafür, dass in den randständigen, ländlichen Gebieten Cochabambas die Betreuung von Gewaltopfern verbessert wird und die Kinder als aktive Subjekte in die Gewaltprävention miteinbezogen werden.

Die Stiftung Encuentro wurde vor 20 Jahren als private, gemeinnützige Organisation gegründet. Sie fördert ein friedliches und ausgewogenes Zusammenleben und trägt durch Prävention, Betreuung von Opfern und jugendlichen Straftätern zur Beseitigung von Gewalt bei. Derzeit engagiert sie sich innovativ im klinischen Bereich mit einem Fokus auf Opfer und Täter.

Ziel des Projekt

Im Zentrum steht die Verringerung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene in Bolivien. Dies dank einem besseren, gemeinsamen Handeln von Instititutionen und Gemeinden, die in neuen Methoden in den Bereichen Prävention, Therapie und Betreuung geschult werden. Davon profitieren direkt über 5000 Mädchen, Jungen und Jugendliche und indirekt über 10'000 Personen. 

Beteiligte Fachleute

Das Projekt und Wiñay Pacha wird unterstützt von der Psychologin und Psychotherapeutin Florine Salzgeber

Finanzierungsprojekt



Eckdaten zum Projekt

01.02.2021 - 31.12.2022
Cochabamba, La Paz, national / Bolivien
Gesundheit

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Kontakt



Elisha Frei

Institutionelle Partnerschaften / Projektfinanzierung
Tel. +41 58 854 11 50
elisha.frei@comundo.org