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Stärkung der Frauenrechte

Die Historikerin Janis Greminger engagiert sich in La Paz, Bolivien für die sozialen und reproduktiven Rechte von Frauen. Janis Greminger unterstützt die Comundo-Partnerorganisation beim Wissensmanagement, der Dokumentation und Kommunikation.

Durch Advocacy engagieren sich Católicas por el Derecho a Decidir (CDD) für die sexuellen, reproduktiven und Entscheidungsrechte von Frauen. Janis Greminger unterstützt unsere Partnerorganisation in Wissensmanagement, Dokumentation und Kommunikation.Ausgangslage:In Bolivien kennen viele Frauen ihre sozialen und reproduktiven Rechte nicht. Sie verfügen über geringes Wissen zu Verhütung und Nutzung von Verhütungsmethoden und sie haben auch mangelhaften Zugang dazu. Darüber hinaus behindern Ärzte und Bedienstete im Gesundheitswesen den Zugang zu legalem Schwangerschaftsabbruch, in Allianz mit oder zumindest beeinflusst durch fundamentalistische, religiöse und/oder patriarchale Sektoren. So geraten viele Frauen in die Hände von nicht bis schlecht ausgebildeten Praktiker/innen, welche den Schwangerschaftsabbruch oftmals unter äusserst zweifelhaften Bedingungen durchführen. Das führt dazu, dass solche Eingriffe die dritthäufigste Ursache für die Müttersterblichkeit in Bolivien darstellen.

Partnerorganisation: Católicas por el Derecho a Decidir (CDD)
Católicas por el Derecho a Decidir (deutsch: Katholische Frauen für das Recht zum Entscheiden) ist eine feministische Organisation, die ihre Aktivitäten im Jahr 1996 in Bolivien begann. Durch Lobbying auf der Grundlage der Achtung der Menschenrechte zielt sie darauf ab, Veränderungen in der sozialen Dynamik, der öffentlichen Politik und den kulturellen Gegebenheiten herbeizuführen, um die effektive Ausübung der sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen zu erreichen. CDD führt Kommunikations- und Informationskampagnen durch, und vernetzt sich dazu auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie wirkt ebenfalls auf Entscheidungsträger/innen und Gesundheitspersonal ein.

Ziel des Einsatzes
Die Aktionen und Aktivitäten der Beobachtungsstelle zu sexuellen und reproduktiven Rechten in den Bereichen Wissensmanagement, Informationsverbreitung, Interessenvertretung und Einforderung der Umsetzung werden verstärkt. Frauen können ihre sexuellen und reproduktiven Rechte leben, auf entsprechend anerkannte und eingeführte Verfahren zählen, unter anderem indem sie Zugang zu legalem und sicherem Schwangerschaftsabbruch erhalten. Politische und soziale Entscheidungsträger/innen, sowie Gesundheitspersonal sind umfassend über die Rechte von Frauen informiert und setzen dieses Wissen bei der Ausübung ihrer Aufgaben ein.

Fachperson

Janis Greminger
Historikerin

E-Mail

01.08.2019 - 31.07.2020
La Paz / Bolivien
Menschenrechte und Demokratie

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