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Sozialer und ökologischer Bergbau

Mattes Tempelmann befasst sich mit nachhaltiger Entwicklung, Umweltschutz und dem Schutz der Rechte indigener Völker im Kontext der Bergbauausbeutung in Peru. Der Geologe unterstützt eine Vereinigung mehrerer Organisationen bei Umweltschulungen und in technischen Fragen.

Der Bergbau in Peru wächst ungebremst, wobei staatliche Behörden die Aktivitäten nationaler und transnationaler Unternehmen kaum regulieren. In der Folge werden Bergbauaktivitäten ohne Berücksichtigung sozialer und ökologischer Standards durchgeführt. Sie verursachen Umweltschäden und verletzen oftmals die Grundrechte der umliegenden, meist ländlichen Dörfer und Agglomerationen. Mattes Tempelmann engagiert sich beim Red Muqui. Er unterstützt das bergbaukritische Netzwerk in der Bildungsarbeit im Bereich Umwelt und berät es in technischen Fragen.

Die Partnerorganisation: Red Muqui
Das Netzwerk Red Muqui ist ein Zusammenschluss von 28 peruanischen Organisationen auf nationaler und auf Gemeindeebene. Die Organisation setzt sich für nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz und für die Rechte der vom Bergbau betroffenen Bevölkerung ein.

Projektziele
Stärkung des Red Muqui und seiner lokalen und regionalen Partnerorganisationen, so dass sie sich in den Bereichen Umweltmanagement, Raumplanung und Verteidigung der Menschenrechte einbringen können. Das übergeordnete Ziel ist eine neue, sozial und ökologisch anerkannte Form des Bergbaus, welche auf der Achtung der Grundrechte, auf Umweltschutz und auf nachhaltiger Entwicklung basiert.

Fachperson

Mattes Tempelmann
Geograf

E-Mail

01.09.2017 - 31.07.2021
Lima / Peru
Menschenrechte und Demokratie

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