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Politische Bildung für indigene Bevölkerung

Indigene Menschen, insbesondere Frauen, werden in Peru stark diskriminiert. Die Journalistin Nicole Maron unterstützt ein Genderprogramm, das die Respektierung ihrer Rechte und Menschenwürde stärkt. Dank neuer Kommunikationsprodukte erhalten die Anliegen von Frauen und der Partnerorganisation IDECA mehr Aufmerksamkeit.

Gemäss Verfassung ist Peru ein multikultureller Staat, der die Achtung der Rechte aller Bevölkerungsgruppen garantiert. In der Realität sieht es anders aus: Insbesondere im peruanischen Hochland sind Frauen in Politik und Gesellschaft nicht gleichberechtigt. Zudem sind sie oft alleine für die Versorgung ihrer Familien verantwortlich. Diese belastende Situation verschlimmert sich noch wegen der Abwanderung der Menschen in die Städte, wodurch die Familiengefüge und Gemeindestrukturen ins Wanken geraten. Nicole Maron unterstützt das Institut IDECA in der Kommunikation und stärkt damit seine Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit zugunsten von Frauen und der indigenen Bevölkerung.

Die Partnerorganisation
Das Instituto de Estudios de las Culturas Andinas (IDECA – PERÚ) engagiert sich seit 1974 für die Stärkung der indigenen Kultur in den Anden. In seiner Forschungs-, Bildungs- und Lobbyarbeit konzentriert sich das IDECA auf die Identität und Kultur der indigenen Völker, Interkulturalität, Entkolonisierung, Genderthemen, Umwelt und interreligiösen Dialog. Die Ziele werden in enger Zusammenarbeit und mit Einbezug der Perspektiven und Lebensformen der lokalen Bevölkerung verfolgt.

Ziele des Einsatzes
Mit Unterstützung von Nicole Maron setzt das Institut IDECA seine Kommunikationskanäle wirkungsvoll ein und nutzt neue Möglichkeiten wie z.B. Dokumentarfilme, um seinen Anliegen Gehör zu verschaffen. Indigene Bevölkerungsgruppen und Frauen werden in ihren Rechten und ihrer Identität dauerhaft gestärkt.

Fachperson

Nicole Maron
Journalistin und Erwachsenenbildnerin

E-Mail

01.01.2020 - 31.12.2021
Puno / Peru
Menschenrechte und Demokratie

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