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Mehr Einkommen mit natürlichen Produkten

In den Küstenregionen Kenias sind viele Gemeinschaften von starker Armut betroffen. Die Wirtschaftsingenieurin Katharina Strahl unterstützt die Ausbildung der jungen ländlichen Bevölkerung. Mit der nachhaltigen Herstellung und Vermarktung lokaler Produkte können die Einkommen langfristig gesteigert werden.

Der Bezirk Kilifi an der Küste Kenias hat etwa 1,4 Millionen Einwohner/-innen, von denen 77 Prozent unter 34 Jahre alt sind. Es handelt sich hauptsächlich um eine ländliche Bevölkerung in einer der ärmsten Regionen des Landes. Nur wenige Kinder und Jugendliche schliessen die formelle Schulbildung auf Sekundarstufe ab und können danach eine Ausbildung machen. Da die Arbeitsmöglichkeiten für junge Menschen sehr begrenzt sind, wandern viele in Städte ab auf der Suche nach Arbeit oder Weiterbildung, oft im informellen Sektor.

Katharina Strahl engagiert sich beim KWETU Training Centre for Sustainable Development. Es handelt sich um das einzige Ausbildungszentrum in der Küstenregion, das jugendlichen Schulabgängerinnen und -abgängern eine Ausbildung anbietet, die zur Sicherung ihres Lebensunterhalts beiträgt. Die Jugendlichen werden befähigt, natürliche Lebensmittel wie Früchte, Fisch, Honig oder Kosmetika nachhaltig herzustellen, weiterzuverarbeiten und auf die Märkte zu bringen. Katharina Strahl trägt dazu bei, die Einkommen gezielt zu steigern: Sie prüft, wie die Produkte weiterentwickelt, neue Märkte erschlossen und weitere Konsumentengruppen angesprochen werden können. Dafür unterstützt sie KWETU insbesondere im Marketing und der Qualitätssicherung.

Unsere Partnerorganisation vor Ort

KWETU wurde 1996 gegründet und engagiert sich für junge Frauen und Männer in den Küstenregionen Kenias, die von starker Armut betroffen sind. Um deren Lebenssituation zu verbessern, förderte KWETU eine nachhaltige und trotzdem gewinnbringende Landwirtschaft und Fischerei sowie den Ökotourismus. Bis heute wurden über 5'000 junge Menschen ausgebildet. Die Kurse und Initiativen von KWETU  dienen als Vorzeigemodell für nachhaltiges Umweltmanagement, so zum Beispiel die Pflanzung von mehr als 190.000 Mangroven-Setzlingen seit 2007. 

Ziel des Einsatzes

Benachteiligte Gemeinschaften in den Küstenregionen Kenias sind in der Lage, vielseitige und hochwertige Lebensmittel herzustellen und zu vermarkten. So verbessern sie ihre wirtschaftliche Situation und können sich aus der Armut befreien. Damit die natürlichen Lebensgrundlagen auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen, wird ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen gefördert.

Fachperson

Katharina Strahl
Wirtschaftsingenieurin

E-Mail

Eckdaten

01.12.2020 - 30.11.2021
Mtwapa / Kenia
Ernährung und Einkommen

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