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Jugendliche erlernen nachhaltige Anbaumethoden

Wie kann verhindert werden, dass die kommende Generation durch Abwanderung die ländliche Armut Nicaraguas noch vergrössert? Ein Ansatz, der in diesem Projekt dank Comundo vor Ort umgesetzt wird, ist die Ausbildung von Jugendlichen; sie lernen ihre Felder nachhaltig zu bewirtschaften und erlangen Fähigkeiten, ihre Rolle in der Gemeinschaft zu stärken. 

Der Trockenkorridor von Nicaragua ist besonders von Armut betroffen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Einerseits wirken hier extreme klimatische Faktoren wie Klimaschwankungen, Dürren oder Überschwemmung und Verwüstungen durch Hurrikane. Andererseits haben die Menschen kaum Zugang zu spezifischer Bildung, um mit einer gewinnbringenden Landwirtschaft ihre Ernährung zu sichern und Einkommen zu generieren. Der Mangel an alternativen Einkommensmöglichkeiten lässt besonders die junge Generation in grössere Städte oder ins Ausland abwandern.

Um dieser ländlichen Armut begegnen zu können, will das Projekt ganz gezielt die Führungsrolle von Jugendlichen und Frauen stärken. So soll die Ernährungsunsicherheit verringert und die Produktivität von landwirtschaftlichen Familienbetrieben verbessert werden, beispielsweise durch die Einführung von neuen Technologien, nachhaltiger Hühnerzucht und dem Anbau von Biogärten. 

Unsere Partnerorganisationen vor Ort

INPRHU wie ASDENIC sind beides gemeinnützige Nichtregierungsorganisationen (NGO) mit dem Ziel, die Lebensbedingungen von Familien und Gemeinden insbesondere in ländlichen Regionen Nicaraguas zu verbessern. Konkrete Bildungsmassnahmen fördern die soziale und wirtschaftliche Entwicklung armutsbetroffener Regionen und leisten so einen nachhaltigen Beitrag zur Selbsthilfe. INPRHU ist ausserdem Nicaraguas älteste NGO. 

Ziel des Projekts

Das Projekt unterstützt und fördert direkt 40 junge Frauen und Männer aus drei Gemeinden von San Lucas (Madríz) und zwei Gemeinden von Cantagallo/Condega (Estelí), die kleine Landflächen besitzen und bewirtschaften. Sie erhalten u.a. Schulungen im Bereich neuer ökologisch nachhaltiger Anbau- und Produktionsmethoden, gesunder Ernährung oder Vermarktung. Die Einführung von bio-intensiven Gemüsegärten und der Zucht kleinerer Nutztiere ermöglicht besseren Zugang zu wichtigen Nährstoffen (Vitamine, Proteine) sowie den vermehrten Austausch von Lebensmitteln in den Gemeinden. Zudem fördert das Projekt durch die Einrichtung von kleinen produktiven Parzellen, halbjährlichen Kulturen und Obstbäumen die Krisenresistenz der Kleinbäuerinnen und -bauern und erhöht die Ernährungssicherheit. Schliesslich strebt das Projekt die Förderung einer effizienteren und ressourcenschonenden Boden- und Wassernutzung an. 

Diese konkrete Unterstützung hilft nachhaltig Armut in den Gemeinden zu bekämpfen, dank einer Verbesserung der Einkommens- und Ernährungssicherheit dieser Kleinbauernfamilien. Dank einem Multiplikatoren-Effekt profitieren davon zukünftig über 900 Menschen in diesen Gemeinschaften.

Beteiligte Fachleute

Dieses Projekt wird von der Comundo-Fachperson Thomas Heusser (Anthropologe) unterstützt und begleitet.


Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit INTERTEAM umgesetzt.

Finanzierungsprojekt


Eckdaten

01.01.2022 - 31.12.2022
Dipartimenti di Madríz e Estelí / Nicaragua
Ernährung und Einkommen

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Projekte in Nicaragua

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Kontakt



Elisha Frei

Institutionelle Partnerschaften / Projektfinanzierung
Tel. +41 58 854 11 50
elisha.frei@comundo.org