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Dem Klimawandel mit Forschung begegnen

Die Folgen der Klimaveränderung bedrohen das Überleben der Bauernfamilien im Norden Nicaraguas. Die Universität La Salle und der Geograph Jacopo Schürch erforschen die Anwendung neuer Technologien und Anbaumethoden, um die Situation der ländlichen Bevölkerung zu verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit zu steigern.

Nicaragua ist den Folgen des Klimawandels aufgrund seiner geografischen Lage besonders stark ausgesetzt. Diese zeigen sich in Form von ausgeprägteren Trockenperioden, heftigen Stürmen und Überschwemmungen. Die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft kann die Ernährungssicherheit der Landbevölkerung im Norden des Landes immer weniger gewährleisten. Viele junge Menschen verlassen die Region und wandern auf der Suche nach Perspektiven und Einkommensmöglichkeiten in die Städte oder ins Ausland ab.

Um Gegensteuer zu geben, braucht es die aktive Beteiligung verschiedener Akteure. So auch von Bildungseinrichtungen wie der Universität La Salle (ULSA), die sich in der Region Léon und im Norden des Landes für eine nachhaltige Entwicklung und die Sicherung der Ernährung engagiert. Unsere Fachperson Jacopo Schürch unterstützt die ULSA bei ihren Forschungstätigkeiten. In enger Zusammenarbeit mit betroffenen Bauernfamilien werden Pilotprojekte initiiert und neue landwirtschaftliche Praktiken getestet. Die Aufgabe von Jacopo Schürch besteht darin, die ökologischen, sozio-politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der verschiedenen Pilotprojekte auszuwerten. Davon werden geeignete Massnahmen und Ideen für Innovationen abgeleitet, um die Widerstandfähigkeit der Bäuerinnen und Bauern gegen den Klimawandel zu stärken. Gleichzeitig nutzt Jacopo Schürch sein Wissen als Geograph und im Bereich der Kartierung, um die Stadt Léon bei ihrem Abfall-Management zu unterstützen.

Unsere Partnerorganisation vor Ort

Die Universität La Salle (ULSA) in León bietet nicht nur eine technische Hochschulausbildung an, sondern engagiert sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der Lebensbedingungen von armutsbetroffenen Bauernfamilien. Die ULSA ist besonders aktiv in den Bereichen Ernährungssicherheit, Entwicklung erneuerbarer Energien, sparsame Nutzung von Wasserressourcen und Abfallwirtschaft.

Ziele des Einsatzes

Mit gezielter Forschung und Pilotprojekten wird analysiert, wie die Bäuerinnen und Bauern im Norden Nicaraguas ihre Praktiken und Produkte an die Klimaveränderung anpassen können. Innovationen und neue Einkommensmöglichkeiten helfen dabei, die Ernährung zu sichern und langfristige Perspektiven zu schaffen. Mit seiner wissenschaftlichen Begleitung unterstützt Jacopo Schürch den Erfolg von Pilotprojekten und es gelingt der ULSA, ihre Massnahmen noch besser auf die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung auszurichten.

Fachperson

Jacopo Schürch
Geograph

E-Mail

Eckdaten

01.01.2021 - 30.04.2021
Léon / Nicaragua
Ernährung und Einkommen

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