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Bewusstsein für Umwelt und Klimawandel fördern

Wichtiger Hinweis:

Aufgrund der Covid-19-Pandemiekrise musste die Ausreise von Simona Stoll auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden. 


Die Umweltingenieurin Simona Stoll setzt sich in Sambia für mehr Umweltbewusstsein und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Sie unterstützt ein Programm im Bereich der Umweltbildung und fördert mit ihrer Partnerorganisation einen Bewusstseinswandel in der Zivilgesellschaft.

Die Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung sind in ganz Sambia deutlich spürbar. Gemeinschaften leiden unter der anhaltenden Abholzung der Wälder für die Herstellung von Holzkohle. Viele Bauern in armen Verhältnissen sehen im Verkauf des Brennstoffs die einzige Möglichkeit, ein Einkommen zu erzielen und zu überleben. Doch gleichzeitig zerstören sie damit ihre Lebensgrundlagen und verschmutzen das Wasser. 

Gemeinden in Stadtrandgebieten leben wegen der starken Umweltverschmutzung in prekären Verhältnissen. Die schlechte Abfallentsorgung hat negative Auswirkungen auf die Wasser- und Luftqualität und damit auf die menschliche Gesundheit. Aus diesem Grund ist die Umwelt, insbesondere die Umweltbildung, für die Zambian Governance Foundation (ZGF) zu einem zentralen Thema geworden in verschiedenen Arbeitsbereichen wie etwa der Lehrplanentwicklung oder der Forschung. Simona Stoll erarbeitet mit dem Team von ZGF geeignetes Unterrichtsmaterial, bildet Mitarbeitende weiter, begleitet die Trainings und unterstützt das Qualitätsmanagement der Partnerorganisation.

Partnerorganisation vor Ort
Die Zambian Governance Foundation (ZGF) ist eine Dachorganisation, die in allen Provinzen Sambia’s Zivilgesellschaftliche Organisationen (CBOs) stärkt. In den letzten zehn Jahren bauten sie Beziehungen zu rund 400 CBOs auf, die sie finanziell, mit Schulungen, Veranstaltungen, Informationsaustausch und Organisationsentwicklung unterstützen. 

Ziele des Projekteinsatzes
Simona Stoll verfolgt mit ihrem Einsatz das Ziel, das ZGF-Programm im Bereich der Umweltbildung zu stärken. Sie ist Teil des 13-köpfigen Projektteams. Mit der Sensibilisierung der Mitgliedsoganisationen soll ein Bewusstseinswandel in der Zivilgesellschaft erreicht werden. Insgesamt 39 Organisationen sind in Programme zum Schutz des Süsswassers involviert. Dies in zwei verschiedenen Regionen des Landes. 

ZGF fördert zudem Projekte der Gemeinnützigen Philanthropie mit ihren Mitgliedsorganisationen. Damit werden neue Wege begangen hin zu einem neuen Verständnis von Zivilgesellschaft, das sich an einer gemeinschaftsorientierten Entwicklung orientiert.

 

Fachperson

Simona Stoll
MSc Ökologie und Evolution, Umweltingenieurin

E-Mail

01.03.2020 - 28.02.2023
Lusaka / Sambia
Klima und Umwelt

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