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Berufsbildung für junge Menschen

Die Lehrerin und Psychologin Isabelle Lüthi bildet am Instituto Politécnico La Salle in Léon Lehrpersonen im Bereich Pädagogik, Didaktik und Methodik weiter. Dank des Instituts erhalten mehr als 400 Studierende mit wenig finanziellen Mitteln die Chance auf eine praxisnahe Berufsbildung.

Viele ländliche Regionen Nicaraguas sind von Armut, Subsistenzlandwirtschaft, Schulabbrüchen und schlechten Berufsbildungsmöglichkeiten geprägt. Hinzu kommt, dass viele der angebotenen Ausbildungsangebote nicht auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts ausgerichtet sind: Diplome sind veraltet, die Lehrpersonen nicht ausreichend qualifiziert und der Unterricht oft zu theoretisch. Angesichts dieser Ausbildungslücken ist es für junge Menschen schwierig, dem Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Armut zu entkommen. Isabelle Lüthi unterstützt das Polytechnikum La Salle, wobei sie eng mit den Lehrpersonen zusammenarbeitet und mit ihnen gemeinsam neue Lehrmethoden entwickelt.

Partnerorganisation vor Ort
Das Instituto Politécnico La Salle (IPLS) ist in der nordwestlichen Region Nicaraguas das einzige Institut, das jungen Menschen mit wenig finanziellen Mitteln eine Berufsbildung anbietet. Es beherbergt derzeit mehr als 400 Studierende, die in verschiedenen technischen Fachrichtungen ausgebildet werden: Industriemechanik, Kfz-Mechanik, Elektrizität, Industrieelektronik, Computerwartung und -reparatur, Computerbediener, Grafikdesign und Buchhaltung.  

Ziele des Projekts
Dank einer praxisnahen technischen Berufsbildung sind Schülerinnen und Schüler in der Lage, sich bestmöglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und mit grösserer Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
 

Fachperson

Isabelle Lüthi
Psychologin und Lehrerin

E-Mail

01.01.2020 - 31.01.2022
Léon / Nicaragua
Bildung

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