Quinoa und Kolonialismus

COMUNDO-Fachperson Nicole Maron erlebt im bolivianischen Alltag immer wieder, wie sie als Europäerin privilegiert wird und wie sich die Einheimischen selbst nicht denselben Wert geben wie ihr als «Westlerin». Darüber macht sie sich Gedanken – und fragt sich, wie Entwicklungszusammenarbeit am vertretbarsten wird.

«Ich bin im Glauben aufgewachsen, dass alles, was uns Aymaras ausmacht, schlecht ist, und alles, was aus dem Westen kommt, gut», erklärt ein Aymara-stämmiger Teilnehmer eines Kolloquiums in Bolivien, an dem Nicole Maron teilgenommen hat. Überall begegnet sie der Denkstruktur, dass «Westler» Dinge besser wüssten, klüger, gebildeter und erfahrener seien als die Einheimischen – und diese darum von den Westlern abhängig, um zu lernen, wie man besser leben kann. Oder dem Phänomen, dass Menschen mit europäischen Vorfahren die Indigenen immer noch diskriminieren. In ihrem neusten Rundbrief macht sich Nicole Maron Gedanken zu Rassismus und Privilegien, aber auch über die Natur und Rechtfertigung von Entwicklungszusammenarbeit an sich.
 

Zu Nicole Marons Fachpersonenseite mit den Rundbriefen
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