Logo RomeroTage verkleinert

RomeroTage 2013

9. bis 26. März
Vorträge von Dr. Josef Estermann und Ana Mercedes Pereira Souza

Adresse

RomeroHaus
Bildungszentrum der Bethlehem Mission Immensee
Kreuzbuchstrasse 44
6006 Luzern

Seminarräume: Tel. +41 58 854 11 00
info@romerohaus.ch
Fax +41 58 854 11 02

Ressort Bildung: Tel. +41 58 854 11 75
bildung@romerohaus.ch

Weitere Informationen übers RomeroHaus
 

Zentralschweizer RomeroTage 2015

Die Zentralschweizer RomeroTage 2015 finden vom Samstag, 21., bis Dienstag, 24. März statt und behandeln das Thema «Saatgut – gut für alle?»
Die Vielfalt des Saatguts wurde über Jahrhunderte hinweg von Bäuerinnen und Bauern geschaffen und ist die Grundlage für die Züchtung neuer Nutzpflanzen. Diese Vielfalt ist in Gefahr. Durch geistige Eigentumsrechte wie Patente und Sortenschutztitel werden der Zugang zu den genetischen Ressourcen und deren freie Nutzung für Züchterinnen und Bauern erschwert oder gar verhindert. Dies gefährdet die Ernährungssicherheit und treibt die Konzentration des Saatgutmarktes weiter voran.

Die diesjährigen Zentralschweizer RomeroTage befassen sich mit der Situation von  kleinbäuerlichen Familienbetrieben in den zentralamerikanischen Staaten, decken die Machenschaften zwischen Politik und Multis auf und geben jenen eine Stimme, die seit Jahren Widerstand leisten gegen die Saatgut-Patentierung.

Weitere Informationen und das Programm werden ab Mitte Februar an dieser Stelle veröffentlicht.
Oscar Arnulfo Romero

Erzbischof Oscar A. Romero (1917-1980) symbolisiert für viele Menschen in Lateinamerika Hoffnung auf Gerechtigkeit und Widerstand. Sein Engagement gegen die Verbrechen der Militärs und für soziale und politische Rechte der Bevölkerung kostete ihn das Leben. In fast allen Ländern Lateinamerikas hat sein Beispiel in den vergangenen Jahrzehnten soziale, politische und christliche Bewegungen ermutigt, sich für die Veränderung ihres Alltags einzusetzen und für gerechte Verhältnisse zu kämpfen. Auch wenn viele dieser Aufbrüche zum Teil gewaltsam unterdrückt worden sind, beweisen die sozialen Bewegungen in Lateinamerika, dass sie die Hoffnung auf ein besseres, ein menschenwürdiges Leben nicht verloren haben.

Anlässlich des Todestages von Erzbischof Romero am 24. März 1980 finden alljährlich die Zentralschweizer RomeroTage statt.


Anfang Januar 2015 hat der Vatikan das Martyrium des salvadorianischen Bischofs Oscar Romero anerkannt. Im folgenden Interview mit kath.ch erklärt Josef Estermann, Bildungsleiter des RomeroHaus, was diese Anerkennung bedeutet und warum sie so spät kommt:
Mitwirkende Organisationen

Amnesty International Sektion Schweiz, Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien; Arbeitsgruppe Solidar Sursee, Bethlehem Mission Immensee, Peace Brigades International, Peace Watch Switzerland, Regionalgruppe Zentralschweiz der  Erklärung von Bern EvB,  Theologische Bewegung für Solidariät und Befreiung (TheBe)

Wir danken für die Unterstützung durch die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern.