Öl-Lecks und Sozialgipfel in Peru

Fortsetzung folgt bei den COMUNDO-Fachpersonen Flurina Doppler und Luca Giacobini in Peru: Seit ihrem letzten Rundbrief im September 2016 hat es im Oleoducto Norperuano weitere Lecks in der Erdöl-Pipeline gegeben, mittlerweile sind es 13 an der Zahl. Diese Lecks bereiten der indigenen Bevölkerung Wasserknappheit und gesundheitliche Probleme. Nach harzigen Verhandlungen mit der Regierung sollen die verschmutzten Gebiete nun saniert und gemeinsam mit den Indigenen Entwicklungsprojekte erarbeitet werden.

Indigene Shawi-Frauen aus Peru

Ende Oktober letzten Jahres fand dann in Tarapoto das nationale Vorbereitungs-Forum, sozusagen der Testlauf für das internationale Amazonas-Sozialforum im April 2017 statt. Statt der ursprünglich vorgesehenen 200 Personen reisten knapp 500 Delegierte von fast 200 Organisationen an. Dies stellte das Organisationskomitee vor logistische grosse Herausforderungen.

Was der Umgang mit den Lecks auf sich hat und wie die Planung des nationalen Amazonasgipfel vor sich ging, schildert Flurina Doppler hier in ihrem aktuellen Rundbrief. Und: Im nächsten Wendekreis von anfangs März 2017 gibt es mit ihr ein Interview zum geplanten internationalen Amazonas-Sozialgipfel im April 2017.

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