Peru: Kälte fordert 600 Todesopfer

Während Europa diesen Sommer unter einer Hitzewelle litt, wurde es in den peruanischen Anden bitterkalt. Nachttemperaturen von minus 15 Grad drangen in die Stein- und Lehmhäuser vieler Leute; aber Heizen wird dort zum Problem, wo es fast keine Bäume und kein Holz gibt, der Dung der Lamas als Brennmaterial irgendwann ausgeht und Gasflaschen für die Ärmeren zu teuer sind.


«In ganz Peru sind diesen Winter bereits über 600 Personen an einer Lungenentzündung gestorben», erzählt COMUNDO-Fachperson Marc Fessler tief betroffen. Und die medizinische Grundversorgung in Peru ist in sehr schlechtem Zustand, so dass Menschen aus Platzmangel aus dem Krankenhaus abgewiesen werden oder sich schlicht die Medikamente nicht leisten können. «Wer kein Geld hat, wird somit nicht richtig behandelt und stirbt im Extremfall an einer Krankheit, die einfach hätte behandelt werden können. Es macht mich wütend, dass so viele Leute unnötig sterben müssen», erzählt er in seinem neuen Rundbrief.

 

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