Fachpersonen in Peru ausser Gefahr

In Peru herrschen infolge der ungewöhnlich lang anhaltenden Regenfälle chaotische Zustände. Bisher starben wegen verheerender Überschwemmungen und Erdrutsche Dutzende Menschen, Hunderttausende sind von den Unwettern betroffen.

In Lima traten der Rio Rímac und andere Flüsse über das Ufer und schnitten grosse Stadtteile vom Verkehrs-, Wasser-, und Stromnetz ab. Auch in anderen Städten nördlich von Lima, besonders in Huarmey und Trujillo, zerstörten Schlammlawinen Brücken und Häuser und rissen Strassenabschnitte mit. Am stärksten betroffen sind die Menschen in Rand- und Armenbezirken.  

Unseren Fachpersonen in Lima geht es den Umständen entsprechend gut. Sie leben etwas abseits der unmittelbaren Gefahrenzonen. Doch auch sie bekommen die Naturkatastrophe deutlich zu spüren: Die Trinkwasservorräte in den Geschäften sind ausverkauft und die Wasserversorgung in Lima war zeitweise unterbrochen. Wie sie berichteten, stiegen die Obst- und Gemüse-Preise in den Supermärkten um das Dreifache an.

Wir hoffen auf ein baldiges Ende der Starkregen und wünschen unseren Fachpersonen und den Menschen in Peru viel Kraft und Durchhaltevermögen.